Vossenack: Spannung bei Eifeler „Höhen-Krimi-Tagen“

Vossenack: Spannung bei Eifeler „Höhen-Krimi-Tagen“

Es ist wieder ganz schön kriminell in Vossenack. Die „Höhen-Krimi-Tage“ haben begonnen. Zum Auftakt hat Ralf Hergarten im Kloster-Kultur-Keller aus seinem Roman „Tief in der Eifel“ vorgelesen. Der frühere Schleidener Bürgermeister hat sich die Burg Vogelsang und den Nationalpark Eifel als Handlungsorte ausgesucht.

Der Eifeler Lesungsort war somit der ideal für einen Vorgeschmack auf das Werk. Gleich zu Beginn der Lesung suchte der Autor den Kontakt zu seinem Auditorium und entschuldigte sich fast ein wenig für den rauen Ton im ersten Kapitel. Dieses spielt kurz vor Ende des 2. Weltkrieges in Auschwitz, dieser Umstand wird auch im späteren Verlauf der Handlung bedeutsam.

In seinem Werk verwebt Hergarten geschickt Fiktives mit Tatsachen und hält so die Spannung hoch. Während der Lesung nutzten die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, obwohl Hergarten augenzwinkernd gedroht hatte: „Wer zuviel fragt, findet sich in meinem nächsten Buch als Leiche wieder.“ So entstand eine stimmungsvolle Mischung aus Vortrag und Unterhaltung.

Am Sonntag präsentierte Wolfgang Rosen als „Bühnen-Hörspieler“ eine Krimistory aus dem New York der 1940er-Jahre mit dem Titel „Das Fenster zum Hof“.

Nächster Termin ist Mittwoch, 23. September, um 19.30 Uhr, wenn die „KrimiCops“ im Dorfgemeinschaftshaus in Großhau über ihre Protagonisten einen Einblick in die schrille und manchmal ungewöhnliche Polizeiarbeit gewähren. Der Ausblick auf ihren neuen „Struller&Jensen“-Krimi „Knock out“ und darauf, dass Polizisten und Spaß mehr als gut zusammen passen, verspricht Spannung und Unterhaltung.

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