Düren: Solosängerin Isabell Schmitz begeistert im Haus der Stadt

Düren: Solosängerin Isabell Schmitz begeistert im Haus der Stadt

Die weit über die Region hinaus bekannte Sängerin und Chorleiterin Natalia Schmidt hatte im Haus der Stadt in Düren eine schöne Aufgabe übernommen: Beim Konzert der „Singgemeinschaft 1983 Mariaweiler“ durfte sie drei Chöre dirigieren.

Neben dem einladenden Chor aus Mariaweiler traten der „MGV Frohsinn 1883 Üdingen“ und die „Sangesfreunde Hürtgen 1978“ auf. Bei einigen Liedern ballte sich die gesamte Stimmkraft der drei Vereine auf der Bühne, der Männerchor präsentierte sich bei vielen Stücken auch allein.

Die 18-jährige Isabel Schmitz interpretierte Songs von Adele und Christina Aguilera. Foto: bel

Bei der Zusammenstellung des Programms hatten die Macher offenbar ein glückliches Händchen, legt man den engagierten Applaus des Publikums als Messlatte an. So gab es mit „El condor pasa“ den Ohrwurm, der den Hörern seit Jahrzehnten die Welt der Anden näherbringt. Natürlich entführten die Sänger das Publikum auch in die Welt der Liebe. Was ist da eher geeignet als „Plaisir d‘Amour“? Beide Lieder wurden, wie viele folgende, in Deutsch gesungen, was natürlich dem Charme der französischen Sprache nicht ganz gerecht wurde.

Die Chöre begeisterten mit „Memory“ aus dem Musical „Cats“, erinnerten mit „Mamma Mia“ und „Souper Trouper“ an die legendäre Gruppe Abba aus Schweden. Der Männerchor hatte „Freude am Leben“, stellte die existenzielle Frage „Warum bist du gekommen?“ und besang mit „Ein Lob des Bieres“ der Deutschen liebstes Getränk. Doch auch der Wein als Lebenselixier kam mit „Aus der Traube in die Tonne“, eine „Fiesta voller Fröhlichkeit“ und „Zauber des Südens“, wo die Menschen ja statistisch mehr dem Wein zusprechen, nicht zu kurz.

Einfühlsame Stimme

Und dann trat Isabell Schmitz auf, 18 Jahre jung, mit einer einfühlsamen, variablen Stimme. Im Gepäck hatte sie Songs von Adele und Christina Aguilera. „Turning Tables“, „Someone like you“, „Skyfall“ und „Beautiful“ bildeten zum Liedgut der Chöre Kontraste. Dem Gesamteindruck des Konzerts tat das jedoch keinen Abbruch: hier der Vollklang der vielen Männer- und Frauenstimmen, dort eine junge Frau, stimmgewaltig, vielleicht auf dem Weg zu einer musikalischen Karriere.

Für Abwechslung während des Konzerts sorgte Jeanette von Wunder, nicht mit Gesang, sondern mit magischen Zaubertricks. Chöre und Sologesang wurden am Flügel von Tanja Wollert begleitet.