Düren: Skulpturen aus Recyclingmaterial

Düren: Skulpturen aus Recyclingmaterial

Bei einem Ferien-Workshop der „Werkloge - Raum für Kunstvermittlung“ im Leopold-Hoesch-Museum haben elf Kinder zwischen 10 und 14 Jahren in der ersten Ferienwoche mit Draht, Pappe und Recyclingmaterial Skulpturen kreiert. Die Werke haben einen Bezug zu der Ausstellung „Niki de Saint Phalle und das Theater - At Last I Found the Treasure“, die bis vor Kurzem im Museum zu sehen war.

Dort wurden Werke der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle, die teilweise ebenfalls mit Recyclingmaterial arbeitete, gezeigt. Unter der Leitung der Künstlerin Friederike Gross-Koschinski und mit dem Motto „Liebe im Gepäck“ im Hinterkopf zeichneten die Kinder zu Beginn des Kurses ihre geplanten Skulpturen auf. Der Titel eines der Werke lautet „Ist das Kunst oder kann das weg?“. Er bezieht sich auf eine Figur, die aus aussortiertem Spielzeug hergestellt wurde. Jeannine Bruno, Leiterin der Werkloge, betonte, wie wichtig es für Kinder sei, in einem Rahmen ohne Bewertung Kunst erschaffen zu können. Nur so könne man seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Das Projekt fand im Rahmen des Kulturrucksacks statt und wurde durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert. Die Werke der Kinder werden Teil der Ausstellung „Hoesch Talents 2017“ sein, die am 3. Dezember eröffnet wird.

(nt)