1. Lokales
  2. Düren

Düren: Skelette und Mauerreste unter dem Parkplatz der Marienkirche gefunden

Düren : Skelette und Mauerreste unter dem Parkplatz der Marienkirche gefunden

„Vielleicht ist einem der Bauarbeiter ein Bierkrug hingefallen, und er hat die Scherbe dann einfach mit in die Wand gemauert. Uns jedenfalls hilft sie, die Mauer, die wir freigelegt haben, als mittelalterliche Mauer zu identifizieren“, erzählt der Archäologe Dr. Andreas Vieten. Denn der gewellte Fuß des Kruges lasse sich der Siegburger Keramik des 16. Jahrhunderts zuordnen.

nI Venetsi ieertM esnplie fleluäZ ndu Gclük niee gßero lReol. nGeuefnd tah eiVtne edi bSchree ebüeggner ovn edr täeGassttt m„Zu kranz“Ferasin an red -ßroetrVctozalnGac-liS. oDrt illw die cierhK utal rrfaPre tnoH-sOta nov wiztaDn innee klarztPap ueanb — eovrrh erduw asd reAal bsi zu ieren fTeie onv 05 rmteintnZee esc.rttuuhn

ehcWel ämueR edi lahtcmielinrletet rueaMn etnhir rde ueegthin rckiaenhrMei emunbge hbean, telräzh die behrcSe ledire tnc.hi Aebr äcorlegoAhn dsin se nhetw,og hntic jeed ecthchsGei osfotr elvenldon uz nönn.ke ileeV reürnDe haebn nnehi älneP udn ootsF heg,barct ied bei erd lPeztbezairu fl.eehn

eWi raet,twer aht sad smagbGuanret Munrea edr ieKhrc dse alnet saekrsztnaFrliorensk feligreg.te ,otrD wo hueet eid eknerhciarMi hes,tt agb se rebseti site 9541 eni tuG,ohatses ied zeirnksFanra ünedtengr dotr irerzehti eni .tsoleKr erD Kuzwegre debnaf cihs auf dme tuheinge -zrP.tkhaaocesHlp

nmeSeßanrnta rollve etchsehcGi

Dsa seotKlr udwre red iilgeneH Mraia ldneMagaa nov Batenienh e,wiehgt edi amtid ahuc die emrenNbeigans erd aigdneneeln Sßaetr nI„ e“Banenhti sti. whZseinc icKrhe dnu chcselPuhse ertninre die kaFran“„saeteßirzrsn ohnc heetu an ads Krleos.t

uZ dem sotlreK geötehnr cahu ewzi de.hfFöier ennEi hnbae die exnptrEe nnu nihret rde keerirncihaM dneek.tct aDs bnieseew die ednFu onv ziwe Sdlehncä und nmeei ,mrckhAnoen dei nigüweredeb am uondrFt evrln.ebieb eDr iwetze edoifhFr sümste urent mde Hptaszao-krehPlc .ngliee hnnKoec isdn aebr unr nohc drto zu ,dnifne ow ni rerpeäst eiZt einke kulrtnnetrelee Guedäbe ehrrcttie rd.uenw

eNnbe rde Asips ebahn ied hefsusAclmrrretto enine bunaA e.fegiretgl „Vieel n,sgea dsa eis ide iaiSsktre “wege,ens äreklrt eVe.nit Arbe ni imneek naPl eifdn sich darüf nie e.Belg hocN os inee dentlevoulen eitehGcshc soa.l ekannBt it,s dssa sad oreKlts dun edi Krhcei 1353 bie eienm nrdaB röz,strte ndna bera wrdeei nue ataegubuf dew.unr 1381 dreuw sau dre tkisceeorrlhK ied Picrehfrkar tS. rMai,en ied hcna dem irgftaunfLf fau neDrü 1449 in nmemürTr l.ag ndU auch ovn ieersd reugrsZtön denfin cish enuSpr ni dne gfeegieltner äremneGu edr neuenre tiZe.

Bei nde Ggeuanrbn eetcdetkn asd eaTm hauc tael öwbeGreekllel sua emd .18 nud .19 hranudJreth. ieD aiuewesB crneamh leTie ltsäs tlua enetiV fua lremhiäc negdeBgunni l.csheßeni eiEn nnfuÖfg ni ereni auMer uetde uaf nenie ahcthSc nhi, rdhcu dne hlKoe in inene Keelrl tthcgsüete dweorn eisn tnkenö. Es entökn cish ebi dne nrMeua mu ausifbtdrheWstgäce sed ksneKehaunasr end,alnh dass 1628 im eggbfneuanee bdKesluäerotge nhicitetgere und 9144 tzsrtreö rewud.

uneFd imt Viesl etszchün

reD oäArholecg ahtet geofth,f clitehliev uach nde Seklco senie usreKze zu n,finde ads ufa cnngZeinueh von eneWzl Hloarl uz sehne ,ist edr mi rahJ 6314 nde tnsere odlnesnvlgtiä nlPa der taSdt eünDr z.icetheen ied„rLe nektonn irw eesdni tcinh ,kednene“tc tsga .itVnee

rBoev dre tPzal nun zmu atarPzplk diw,r nollse ied sthnreiicsoh nuFde mit nmeei Vseil gtzscüeht wndere, datim ise utern mde zPakrpalt ealhtern ebbnle.i