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Corona-Pandemie: Sieben-Tage-Inzidenz erreicht im Kreis Düren neuen Rekord

Corona-Pandemie : Sieben-Tage-Inzidenz erreicht im Kreis Düren neuen Rekord

Im Kreis Düren hat die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch einen neuen Rekord erreicht: 2641,6. Damit liegt der Wert deutlich über dem der Nachbarkreise. Die Begründung überrascht.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Düren steigt und steigt. Am Mittwoch erreichte sie einen neuen Rekordwert: 2641,6. Im Gesundheitsamt des Kreises Düren ist man nicht erfreut über die Entwicklung, allerdings auch nicht übermäßig beunruhigt.

Das Hauptaugenmerk gilt ohnehin mit der Omikron-Variante des Coronavirus der Hospitalisierungsrate, also der Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner. „Im Kreis Düren ist die Lage auf den Intensivstationen noch nicht bedenklich“, betont Kreissprecher Ingo Latotzki. Gleichwohl behalte man die Entwicklung im Auge.

Dass der Kreis Düren einen vergleichsweise hohen Inzidenzwert ermittelt hat, kann mit der unterschiedlichen Datenerfassung zusammenhängen. Aufgrund der hohen Neufälle hinke man den eigentlichen Zahlen statistisch hinterher, heißt es. Wie groß die statistische Bugwelle sei, die man vor sich herschiebe, sei unterschiedlich. „Darum lassen sich die Zahlen schwer vergleichen“, sagte Latotzki.

Im Kreis Düren sind bis Dienstag 59.284 Covid-Fälle registriert worden. 384 Menschen sind mit der Infektion gestorben.