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Konzertreihe „Tonspuren“: Serenaden im Grünen

Konzertreihe „Tonspuren“ : Serenaden im Grünen

Mit sieben Sonderkonzerten im Garten der Kulturfabrik Becker & Funck will der Kunstförderverein Kreis Düren das kulturelle Angebot der Stadt Düren bereichern.

An den Wochenenden 18./19. Juli und 1./2. August finden im Rahmen der Konzertreihe „Tonspuren“ einstündige Serenadenkonzerte statt, geplant in Kooperation mit dem ZAMUS (Zentrum für Alte Musik Köln).

Da alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, wird bei jedem Konzert nur eine begrenzte Anzahl von maximal 50 Zuhörern möglich sein. Deshalb werden, um die Musik einer größeren Zuhörerschaft zugänglich zu machen – bis auf den ersten Termin am 18. Juli – alle Konzerte zweimal aufgeführt.

Kartenreservierungen für Zweier- oder Dreier-Tische unter Angabe von Namen, Adresse und Tel.-Nr. bitte an tonspuren@darja-grossheide.de. Der Eintritt pro Person beträgt 20 Euro 20, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro.

Am Samstag, 18. Juli, 20 Uhr, spielt das Ensemble „La Fontainebleau“ (Martina Binnig /Traversflöte, Torben Klaes /Gambe und Yuval Dvoran/Theorbe ) ein Programm mit dem Titel „In den Gärten von Versailles“. Im Konzert erklingen Suiten von Tanzsätzen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Dabei stehen die Komponisten Hotteterre und Philidor im Mittelpunkt, die in Paris und Versailles zu Lebzeiten des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV aktiv waren.

Am Sonntag, 19. Juli, um 17.30 Uhr und 20 Uhr, spielt das Duo De Thuiskomst (Quirine van Hoek /Violine und Ellen Zijm/Akkordeon ) unter dem Titel „In den Gärten Spaniens“ spanische Musik von Frühbarock bis Piazzolla. Quirine van Hoek und Ellen Zijm haben zahlreiche Stücke für Violine und Akkordeon arrangiert und eine eigene Klangwelt voller Licht und Schatten gefunden. Eine Auswahl von Stücken aus ihrer neuesten CD „Tapas“ spielen sie bei den „Serenaden im Grünen“.

Am Samstag, 1. August, um 17.30 Uhr und 20 Uhr, spielt das Trio Serenata (Darja Großheide/Flöte, Daniel Ahlert/Mandoline, Davit Melkonyan/Violoncello) unter dem Titel „Im Mannheimer Schlossgarten“ Musik von Stamitz, Pleyel, Danzi und aanderen.

Als heitere Abendmusiken fanden Serenaden zur Zeit der Klassik unter freiem Himmel statt. Kleine, mobile Besetzungen von Blas-, Streich- und Zupfinstrumenten waren besonders beliebt. Selten und noch wenig bekannt sind Originalkompositionen für Flöte, Mandoline und Cello. Die Mandoline kann auch den Platz einer Violine einnehmen.

Am Sonntag, 2. August, um 17.30 Uhr und 20 Uhr, spielt das Duo 33zwo (Johanna und Elisabeth Seitz, Harfe und Hackbrett) ein Konzert unter dem Titel „In den Gärten Europas“. Diese musikalische Reise führt auf den Spuren der beiden bereits in der Bibel erwähnten Instrumente „Harfe und Psalter“ in die barocke Musikwelt der europäischen Kulturmetropolen Italiens und Spaniens, in die nahezu mystische Stadt der Musik, Neapel, die königlichen Gärten Sevillas, an den prunkvollen Fürstenhof in Madrid, die ebenso prächtigen päpstliche Gefilde des Vatikans in Rom sowie die Lagunenstadt Venedig.

Das Duo 33zwo präsentiert eine Mischung aus italienischem Temperament, nahezu ätherischen Klängen und bodenständiger Volkstümlichkeit sowie spanischer Strenge gewürzt mit exotischen Aromen aus den südamerikanischen Kolonien. Weitere Informationen unter www.tonspuren-dueren.de.