Kreuzau: Seit 60 Jahren verheiratet: Alles begann auf Mark´s Raupenbahn

Kreuzau: Seit 60 Jahren verheiratet: Alles begann auf Mark´s Raupenbahn

Das passt. Annakirmes 1955. An und auf der legendären und ebenso berühmten Mark’s Raupenbahn treibt sich der junge Ferdinand Schneider herum. Nicht von ungefähr, denn der in der Kämergasse geborene Ur-Dürener ist Sohn eines Händlers und Schaustellers. Und damit in der großen Familie der Kirmesleute so gut wie zu Hause. Da fällt sein Blick auf Franziska Schumacher. „Ja, er ist zu mir unter die Plane gesprungen“, gibt die heute 78-Jährige lächelnd zu.

Annakirmes 2016: Am ersten Volksfest-Sonntag, am 31. Juli, feiern Ferdinand Schneider und seine Franziska nach 60 Ehejahren das Fest der Diamantenen Hochzeit. Nach dem ersten Zusammentreffen auf Mark’s Raupe kam das Jugendstadion. Da ging die geborene Rölsdorferin zum Tanzen hin. Und Ferdinand Schneider kam auch in die Stadiongaststätte.

Mit dem Ergebnis, dass am 31. Juli 1956 standesamtlich und wenig später in Lendersdorf kirchlich geheiratet wurde. Die junge Familie zog nach Birkesdorf, um dort über 50 Jahre im Kömpchen wohnhaft zu bleiben. Seit Februar vergangenen Jahres bewohnt das Ehepaar eine moderne Wohnung in der „Alten Malzfabrik“ in Kreuzau. An Birkesdorf hängen allerdings noch viele Erinnerungen. „Dort waren wir in den Vereinen aktiv, im Sport wie auch im Karneval“, berichten die Eheleute. Und einmal im Monat trifft sich Ferdinand Schneider, viele Jahre ein aktiver Gewerkschaftler in der IG Metall, mit Wegfgefährten in der Seniorenstube am Weidenpesch.

Ferdinand Schneider gehörte auch mit zu den Gründern des Seniorenrates in der Stadt Düren und gehörte diesem Gremium über zehn Jahre an. Mit den drei Kindern, sowie acht Enkeln und zwei Urenkeln wird das Fest der Diamantenen Hochzeit gefeiert. Zu diesem Fest müsste doch eigentlich, des Ursprungs wegen, auch ein Besuch auf der Annakirmes gehören. Oder…?

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