Düren: Seifenblasen-Figurentheater: Ein turbulentes Zauberspiel

Düren: Seifenblasen-Figurentheater: Ein turbulentes Zauberspiel

Das Seifenblasen-Figurentheater landete mit einem Schiff und einer schönen Geschichte auf der Bühne im Dürener „Komm“-Zentrum. Direkt vor den neugierigen Augen der jungen Zuschauer. Kurz bevor das Schiff sein Ziel erreichen konnte, mussten die Mädchen und Jungen zusehen, wie mitten in der Nacht ein gewaltiger Sturm sein Ankommen verhinderte.

Und ungefähr dann begann auch die Geschichte. Nämlich mit der an den Strand geworfenen Schar von Schiffbrüchigen, bestehend aus dem König, dem Herzog, dem Prinzen und dem Trinker. Die Puppen-Mama Elke Schmidt und der Puppen-Papa Christian Schweiger haben im Auftrag des Shakespeare-Festivals Neuss 2016 die Geschichte der Zauberkomödie „The Tempest“ von William Shakespeare frei gespielt.

Sie haben die Shakespeare-Variante deutlich gekürzt, die Geschichte den Kindern zugänglich gemacht, dann die Marionetten und die Handpuppen entworfen und sie aus Holz und Stoff fertiggestellt.

Man kann es ruhig sagen: Sie haben dank ihres zauberhaften Spiels den Handpuppen und Marionetten Leben eingehaucht. Die Kinder verstanden ziemlich schnell, dass der Sturm kein natürlicher war. Der Zauberer Prospero, der einst der rechtmäßige Herzog von Mailand war, hat ihn entfacht. Warum diese Rache?

Das turbulente Zauberspiel mit viel Musik, Schatten und tollen Puppen erlebt nach vielen Höhen und Tiefen doch ein Happy End. Und nach dem glücklichen Happy End gab es natürlich glückliche Kinder. Sie durften sich die Puppen näher anschauen, sie sogar anfassen. Die musikalische Erzählung frei nach Shakespeare hätte doch mehr Zuschauer verdient gehabt.

(jap)
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