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1,62 Promille: „Sehr langsame“ Verfolgungsfahrt auf der A4

1,62 Promille : „Sehr langsame“ Verfolgungsfahrt auf der A4

In der Nacht zum Sonntag hat die Polizei auf der A4 in Höhe Merzenich einen 57-jährigen Mann angehalten, der mit 1,62 Promille auf der Autobahn unterwegs war. Zuvor war es zu einer „sehr langsamen Verfolgungsjagd“ gekommen, wie die Polizei in der Pressemitteilung schreibt.

Der Fahrer war der Polizei um kurz nach Mitternacht in Höhe des Gewerbegebiets Großes Tal in Düren-Birkesdorf aufgefallen. Der Mann wendete dort auffallend langsam und fuhr dann in Richtung Jülich - auf allen drei Fahrstreifen.

Auf Anhaltesignale der Beamten reagierte der Fahrer laut Mitteilung der Polizei nicht und fuhr stattdessen unvermittelt, jedoch recht langsam, auf die Autobahn 4 in Richtung Köln auf.

Nach einer laut Polizei „sehr langsamen Verfolgungsfahrt“ konnten die Beamten den Fahrer hinter der Anschlussstelle Merzenich anhalten. Der Grund für seine Fahrweise wurde den Beamten schnell klar: Als der 57-jährige Fahrer versuchte auszusteigen, konnte er sich kaum auf den Beinen halten und musste gestützt werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille.

Sein Führerschein wurde sichergestellt, eine Blutprobe wurde entnommen und er musste eine Sicherheitsleistung in nahezu vierstelliger Höhe leisten, bevor er dann früh morgens wieder entlassen wurde.

(red/pol)