Düren: Sechs Spiele in 22 Tagen für die Powervolleys

Düren : Sechs Spiele in 22 Tagen für die Powervolleys

Die Volleyballer der SWD Powervolleys wollen ihre blütenweiße Heimweste im letzten Spiel des Jahres behalten. Deshalb ist am heutigen Mittwoch ein Sieg gegen den selbst ernannten „geilsten Club der Welt“ eingeplant. Der TSV Herrsching soll den Gastgebern ab 19.30 Uhr nicht die gute Laune vermiesen.

Für Dürens Coach Stefan Falter ist das Spiel auch aus einem anderen Grund von Bedeutung: „Mit einem Sieg können wir den Punktevorsprung gegenüber den hinter uns liegenden unmittelbaren Konkurrenten um die besten Play-off-Plätze konservieren.“

Unterstützung nötig: SWD-Trainer Stefan Falter fordert eine volle Arena.

Denn das Auftaktprogramm zu Beginn des neuen Jahres hat es in sich: Zwischen dem 14. Januar bei den Berlin Recycling Volleys und dem 4. Februar (gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys aus Haching und Innsbruck) bestreiten die Dürener insgesamt sechs Partien, denn die beiden Viertelfinalpartien im CEV-Pokal gegen den türkischen Verein Ziraat Bankasi Ankara fallen auch in diesen Zeitraum.

Ein Tag Vorbereitung

Das Hinspiel in Ankara findet zwischen der Berlin- und der Lüneburg-Partie am 20. Januar statt. Das heißt: Düren spielt mittwochs in Ankara, kommt donnerstags so früh wie möglich aus der türkischen Hauptstadt zurück und hat einen Tag Vorbereitung auf die Partie gegen die Mannschaft von Stefan Hübner. Und da Lüneburg nicht unbedingt der bequemste Gegner ist, wäre im Kampf um die besten Play-off-Plätze ein Sieg gegen Herrsching eine gute Ausgangsbasis.

Genauso eng wird es für Falter und seine Spieler zwischen dem 28. Januar und dem 4. Februar. Denn zwischen den Begegnungen in Frankfurt und dem Heimspiel gegen die deutsch-österreichische Kombination steht das Rückspiel gegen die türkische Mannschaft an.

„Diese englischen Wochen werden nicht nur körperlich eine Herausforderung für meine Spieler sein, sondern auch eine mentale Höchstleistung erfordern“, sagt Falter. Deshalb hofft er, dass sich die Spieler, die bislang eher in der zweiten Reihe befanden, sich so weiter entwickeln, dass sie in diesen wichtigen nationalen und internationalen Begegnungen die bisherige Startformation ohne Qualitätsverlust unterstützen können. „Die erste Sechs kann diese große Belastung alleine nicht tragen. Wenn wir aus diesen Bundesliga-Partien möglichst viele Punkte im Kampf um den möglichst besten Play-off-Platz holen wollen, brauchen wir alle zwölf Spieler“, sagt Falter.

Und: „Unsere treuen Fans“, betont und hofft der Mann aus Schmidt. Denn die körperlichen und mentalen Herausforderungen lassen sich leichter kompensieren, wenn die Emotionen der Fans die der Spieler unterstützen: „Wir brauchen gegen Herrsching, aber gerade auch in den Heimpartien gegen die unmittelbaren Play-off-Konkurrenten die lautstarke Unterstützung unserer Fans. Wir brauchen jeweils volle Arenen“, appelliert Falter an die Anhänger.

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