Düren: Sebastian Gevert verlängert bei den Powervolleys

Düren: Sebastian Gevert verlängert bei den Powervolleys

Der nächste Eckstein für das neue Team ist gesetzt: Angreifer Sebastian Gevert hat seinen Vertrag beim Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys Düren um ein Jahr verlängert. Damit spielt „Spidy“ seine vierte Saison im Dürener Trikot.

Der Deutsch-Chilene ist damit Spieler Nummer acht aus dem aktuellen Kader, der auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der Powervolleys trägt.

„Ich fühle mich in Düren wohl. Die Rückrunde der vergangenen Saison war vielleicht meine stärkste Zeit als Spieler“, sagt der 26-Jährige, der nach einer Hüftoperation im vergangenen Frühjahr im Verlauf der Saison immer besser geworden war. „Das liegt daran, dass das Team stark war wie nie zu meiner Zeit in Düren. Wir hatten viele Waffen im Angriff.“ Und das setzt sich in der kommenden Runde fort.

Gevert bildet mit Marvin Prolingheuer wieder eines der besten Duos auf der Position des Hauptangreifers in Deutschland. „Dieser Konkurrenzkampf bringt uns beide weiter“, erklärt der 26-Jährige. Der endgültige Entschluss zu Dürener Gunsten fiel, nachdem Gevert mit dem künftigen Trainer Anton Brams gesprochen hat. „Wir werden uns als Mannschaft weiter entwickeln. Unser künftiger Trainer bringt eine neue Philosophie mit und darauf bin ich sehr gespannt.“

Sebastian Gevert ist enorm ehrgeizig, will seine stetige Weiterentwicklung aus den vergangenen Jahren fortsetzen. Brams begrüßt die Vertragsverlängerung mit Gevert. „Es ist beeindruckend, wie Sebastian sich von seiner Verletzung erholt hat und am Ende der Saison besser als je zuvor gespielt hat“, lobt der Trainer. „Er ist ein sehr verlässlicher Hauptangreifer und bringt Selbstvertrauen und Emotionen in die Mannschaft.“

Trainer und Angreifer haben beim Gespräch übrigens festgestellt, dass sie sich schon einmal über den Weg gelaufen sind. 2002 war das, bei einem internationalen Jungend-Turnier in Chile, als Brams sogar für ein paar Tage im Haus der Geverts gewohnt hat. „Wir mussten darüber lachen, als wir uns daran erinnert haben. Denn so klein kann die Volleyball-Welt sein“, sagt Gevert.

(red)