Düren: Schulterschluss zum Überleben

Düren: Schulterschluss zum Überleben

„Ohne das Stadtcenter würde der Innenstadt etwas fehlen.“ Dieses klare Bekenntnis zum lang umstrittenen Einkaufscenter Dürens, machte Ulf Minartz, stellvertretender Vorsitzender der IG City, auf dem Stammtisch der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung im Teuterhof.

Referent zum Thema „10 Jahre Stadtcenter Düren — Eine Erfolgsgeschichte!?“ war Geschäftsführer des Centers, Daniel Böttke.

In seinen Ausführungen ging Böttke auf die Entwicklung des Einkaufstempels ein: „52 Geschäfte mit 17.000 Quadratmetern Verkaufsfläche auf insgesamt 38.000 Quadratmetern Grundstück sind Garant für eine attraktive Innenstadt, ein Anziehungsmagnet für Jung und Alt“, führte er aus.

Leerstände würde es nach Auslauf der Zehn-Jahresverträge keine geben. Alle „Ankermieter“ hätten ihre Mietverträge verlängert und würden Umbaumaßnahmen in Höhe von 1,5 Millionen Euro durchführen.

„Wir sehen uns auch heute nicht als Konkurrenz zum Einzelhandel in der Innenstadt, sondern als Ergänzung. Nur gemeinsam können wir die nächsten Jahre überleben und mit den Städten Köln und Aachen mithalten“, betonte er.

In diesem Zusammenhang wies Daniel Böttke auf die Wichtigkeit der „Kommunikation zwischen allen Beteiligten“ hin. „Wir könnten noch mehr erreichen, wenn wir mehr miteinander sprechen und unser Potenzial gemeinsam abrufen würden“, appellierte der Center-Manager an die Verantwortlichen in Politik und Handel.

Einen Dank sprach Daniel Böttke in diesem Zusammenhang an Michael Linn aus, der als Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung Dürens am Stammtisch teilnahm. Linn hatte in einer kurzen Stellungnahme den „Schulterschluss“ von Handel, Industrie und Wirtschaftsförderung gefordert, um den Standort Düren weiter zu stärken und zu sichern.

MIT-Chef Rolf Delhougne ging in seiner Begrüßung auf das Thema Wochenmarkt, Innenstadtgestaltung und Kaiserplatz ein. „Wir wollen keine Teichlandschaft vor dem Rathaus, aber auch keine Alkoholiker auf und vor der Rathaustreppe“, forderte er.

Um die Attraktivität Dürens zu steigern, setzte sich der MIT-Vorsitzende erneut für „die Zusammenführung aller Kräfte ein, die Düren als Standort stärken können.“