Düren: Schüler blicken über den Tellerrand hinaus

Düren: Schüler blicken über den Tellerrand hinaus

„KURS” ist ein Erfolgsmodell. Darin waren sich alle Beteiligten in der Aula des Burgau-Gymnasiums bei der Feier zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Schule und der AOK Rheinland/Hamburg einig. KURS bedeutet: Kooperation von Unternehmen der Region mit Schulen.

Der stellvertretende Schulleiter Horst Dahmen, der bis vor wenigen Tagen noch die Schule kommissarisch geleitet hatte, erinnerte an die schon existierenden Kontakte der Schüler mit der Berufswirklichkeit draußen: von den Praktika in verschiedenen Stufen bis hin zu „Be smart - don„t start”, einer Anti-Raucherkampagne. Von der Kooperation verspricht sich die Schule viel. Theoretisch sind die Schüler ja schon im Bilde, doch oft fehlt ihnen, wie auch manchen Pädagogen, der Blick über den Tellerrand.

Und diesen Blick bietet die AOK an. Deren Fachleute wissen, wie man zum Beispiel ein gesundes Leben führt. Und da ist ein entscheidender Unterschied: Sagt jemand von außerhalb der Schule Schülern etwas, ist das in der Regel glaubhafter. Neben der gesunden Ernährung stehen Themen wie Stressabbau durch Sport, moderne Medien, Bewerbungstraining und vieles mehr auf dem Plan. Die Lehrer werden durch Fortbildungsmaßnahmen weitergebildet.

Der neue Schulleiter, Andreas Grüderich, seit fünf Tagen im Amt, nannte Kriterien für Qualitätsarbeit in der Schule, denn Eltern stellen immer häufiger Vergleiche an.

Die Kooperation zwischen AOK und Burgau-Gymnasium, durch die Mitarbeiterinnen von KURS, Christa Zündorf und Martina Jordan, in die Wege geleitet, soll eine nachhaltige Zusammenarbeit für viele Jahre bleiben.

Eingebunden in das Projekt sind neben AOK und Schule die IHK Aachen, die Bezirksregierung Köln und das Schulamt des Kreises Düren. Die Feier wurde durch Musikbeiträge von Schülern aufgelockert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Elisa Kirch aus der Jahrgangsstufe 13.