Düren: Schoellerstraße: 2012 wollen die Linken klagen

Düren: Schoellerstraße: 2012 wollen die Linken klagen

„Hier kann man kaum atmen. Das geht morgens um fünf Uhr los und hält sich bis 23 Uhr dran. Da fällst du aus dem Bett und Fenster aufmachen ist kaum möglich. Dann kommt der ganze Dreck auch noch in die Wohnung rein”, schimpfte Alfred Maubach. Seit 45 Jahren wohnt der Dürener auf der Schoellerstraße, bezeichnet diese Gegend als „Zumutung für die Anwohner”.

Aus diesem Grund riefen die Linken jetzt zu einer Protestaktion am Friedrich-Ebert-Platz auf. Versehen mit Atemschutzmasken und Plakaten standen sie entlang des Kreisverkehrs und erregten nicht nur die Aufmerksamkeit der Autofahrer.

Lange dauerte es nicht, bis die ersten Anwohner sich blicken ließen und direkt zur Unterschrift bereit waren. „Die Emissionswerte, die hier seit Jahren gemessen werden, sind viel zu hoch. Während der Grenzwert für Stickstoffdioxid bei 40 Mikrogramm liegt, wurde hier ein Wert von 74 Mikrogramm gemessen”, erklärte Valentin Veithen, der Kreisfraktionsvorsitzende der Linken.

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