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Spendenaktion: „Running for Kids“ überbringt im August 63.700 Euro

Spendenaktion : „Running for Kids“ überbringt im August 63.700 Euro

Kindergärten, das Thomas-Morus-Haus, einzelne Familien und der Kinderkarneval in Düren gehören zu den Spendenempfängern der Aktion „Running for Kids“.

Am 16. Juli, als das unglaubliche Ausmaß der Flutkatastrophe immer sichtbarer wurde, gab Peter Borsdorff, Initiator der seit 26 Jahren bestehenden Aktion „Running for Kids“, in den Sozialen Medien ein Versprechen ab: Mindestens fünf betroffenen Kindergärten in der Region wollte er mit Spendengeldern beim Neustart helfen. Einige Tage später erweiterte er sein Versprechen auf Kinder und deren Familien. Seitdem ist der Dürener Sportler täglich unterwegs. Im August konnte Borsdorff zwölf Kindergärten in Zülpich-Schwerfen, Vicht, Stolberg, Zweifall, Eschweiler, Weisweiler, Geilenkirchen und Gemünd mit insgesamt 42.600 Euro helfen.

16.000 Euro als unbürokratische Soforthilfe überbrachte er sieben Familien mit 25 Kindern in Stolberg, Eschweiler, Hellenthal, Bad Münstereifel und im Ahrtal, die teils völlig mittellos geworden waren.

Seine allmonatliche „Running for Kids“-Initiative ging für den Dürener weiter wie immer. So konnte Borsdorff für die Ersatzanschaffung des Jugendbusses in der Gemeinde Nörvenich 2550 Euro bereitstellen. Der Bus war Vandalismus und einer Brandstiftung zum Opfer gefallen.

Damit das Leben für die Kinder, mit und nach der Pandemie, weitergehen kann, hatte Peter Borsdorff für den Dürener Kinderkarnevalszug im Januar 2022 1000 Euro gesammelt. Diese stellte er dem Verein Dürener Kinderkarnevalszug zur Verfügung.

Damit 12 Kinder aus dem Thomas-Morus-Haus im Dürener Grüngürtel eine Woche im Ferienhaus des Dürener Turnvereins in Schmidt verbringen können, bekamen sie 750 Euro. Dazu gab es noch das Versprechen, kurz vor der Abfahrt im Oktober ein Taschengeld für die Kinder zu überbringen.

Für das schulische Weiterkommen eines Jugendlichen hatte Borsdorff 450 Euro für die Anschaffung eines Tablets gesammelt.

Mit sogenannten „Monatsmäusen“ – insgesamt 350 Euro – konnte vier Familien mit 16 Kindern die zweite Monatshälfte ein wenig erleichtert werden.

(red)