Kreuzau: „Rund um Düren“: Schweizer zählt zu den Favoriten

Kreuzau: „Rund um Düren“: Schweizer zählt zu den Favoriten

Michael Schweizer riss wenige Meter vor dem Ziel auf der Kreuzauer Hauptstraße die Arme hoch. Er wusste: Der Sieg bei der 79. Auflage des Radklassikers „Rund um Düren“ war ihm im vergangenen Jahr nicht mehr zu nehmen. In einem wahren Höllentempo hatte er im Spurt das Hauptfeld hinter sich gelassen, die Konkurrenz musste den damaligen Fahrer des Teams Nutrixxion den Vortritt lassen.

Am morgigen Sonntag greift Michael Schweizer wieder nach dem Sieg. Der Vorjahresgewinner zählt natürlich wieder zum Favoritenkreis. „Rund 15 bis 20 Fahrer dürfen sich mit Sicherheit Hoffnung machen, unser schweres Rennen zu gewinnen“, sagen Alexander Donike, der Vorsitzende des Ausrichters Radsportvereins Düren, und sein Stellvertreter Sven Rehbein, der mit sieben Vereins-Kollegen ebenfalls das schwere Rennen mit Start und Ziel auf der Kreuzauer Hauptstraße in Angriff nimmt.

Neben Schweizer, der mittlerweile für das Team NSP-Ghost fährt, zählen zu diesem Favoritenkreis mit Luc Roberts ein Olympiasieger und Weltmeister über 4000 Meter Bahnfahren und mit Dirk Müller ein Deutscher Straßenmeister. „Man darf aber auch nicht Robert Retschke unterschätzen“, zählen Donike und Rehbein auf.

Retschke vom Team Quantec Indeland zählt zu den besten deutschen Bergfahrern, gewann mehrmals den Titel des Deutschen Meisters in dieser Disziplin. Doch nicht nur die deutschen Fahrer kommen für den Sieg in Frage: „Selbstzverstädnlich verfügen die niederländischen und belgischen Teams über Fahrer, die jederzeit als erste über die Ziellinie sprinten können“, wissen die beiden Verantwortlichen des RSV Düren, die hoffen, dass einer ihrer C-Fahrer das entsprechende Rennen für sich entscheiden kann. Kapitän Christian Dörfler, Michael Hover und Daniel Breuer gehören zu den aussichtsreichsten RSV-Fahrer, die für Platz 1 in der C-Klasse, die um 8.40 startet, in Frage kommen.

Spannend dürfte es auch beim ersten Bundesliga-Rennen der Frauen zugehen. Rund 110 Frauen werden in Teams oder als Einzelfahrerinnen ab 9 Uhr auf die Strecke durch die Eifel geschickt werden.

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