Düren: „Rund in Düren“: RSV-Fahrer büßt Siegchance bei Sturz ein

Düren: „Rund in Düren“: RSV-Fahrer büßt Siegchance bei Sturz ein

Nach rund 15 Runden dominierten am Sonntag Siegbert (RSV Düren) lagen teilweise über über zehn Sekunden vor dem großen Feld der KT- und A/B-Klassen-Fahrer. „Das sah zu diesem Zeitpunkt sehr gut aus“, sagte Siegbert.

Doch dann wurde ihm und seinem Kontrahenten ein Zebra-Streifen zum Verhängnis. Sie rutschten aus, Siegbert konnte sich gerade noch abfangen und fuhr weiter. Müller stürzte und nahm an Start und Ziel eine so genannte Rundenvergütung. Vor dem Feld fuhr er in der nächsten Runde, während sich Siegbert vom Hauptfeld auffangen ließ. „Die Szene hat mich doch etwas irritiert, deshalb konnte ich nicht mehr so fahren, wie ich es mir vorgestellt hatte. Trotzdem bin ich mit meinem 15. Platz zufrieden. Und dieses Rennen gibt Zuversicht für die kommenden Aufgaben“, sagte der RSV-Fahrer.

Die Hilfe des Großen für den Kleinen: Beim Fette-Reifen-Rennen unterstützte ein Fahrer des RSV Düren den jungen Radler.

Derweil durfte sich Philipp Müller bei der Siegerehrung als Zweiter des Klassements feiern lassen. Er hatte sich vor vielen Zuschauern besonders auf dem Marktplatz einen packenden Zweikampf mit dem früheren Profi Alexander Nordhoff (RSV Gütersloh) geliefert. Obwohl Nordhoff während der meisten Runden die Führungsarbeit leistete, hatte er bei diesem schnellen Rennen in der Schlussrunde, der 70. Runde, noch die Kraft, Müller ein paar Meter abzunehmen und nach 1:12,04 Stunden und 52,5 Kilometern als Erster die Ziellinie nach einer Durschnittsgeschwindigkeit von 43,710 Stundenkilometern zu überqueren.

Sportler helfen Sportler: Die Fahrer des RSV Düren spendeten ihre Prämien Peter Borsdorf und seiner Aktion.

Zufrieden konnten die Verantwortlichen des RSV Düren nicht nur wegen des guten Zuschauerzuspruchs (Sven Rehbein, der stellvertretende Vorsitzende: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“), sondern auch mit den Platzierungen ihrer Fahrer beim Rennen der C-Klasse und der Junioren U19 sein.

Stürzte beim Eliterennen: der Dürener Roland Siegbert.

Drei Fahrer brachte der RSV bei diesem Rennen unter die besten zehn Pedaltreter. Hinter Luke Derksen (RSV Schwerte), der nach 1:05,22 Stunden und 62 Runden die Ziellinie als Sieger überquerte, kamen Volker Bolte, Markus Schnock und Christian Dörfler auf den Plätzen sechs, acht und zehn ins Ziel.

Mit dieser Platzierung stieg Bolte in die B-Klasse auf.

Zu den Siegern zählte auch Peter Borsdorff. Die RSV-Fahrer stifteten ihre während der Rennen gewonnenen Prämien: 110 Euro kamen so für „Running for Kids“ zusammen.

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