Rütger-von-Scheven-Straße: "Pro Rad" will Radfahren sicherer machen

Rütger-von-Scheven-Straße in Düren : „Pro Rad“ fordert mehr Sicherheit für Radfahrer

Die Situation für Radfahrer auf der viel befahrenen Rütger-von-Scheven-Straße ist der AG „Pro Rad“ seit längerem ein Dorn im Auge Sie hat daher zwei alternative Vorschläge für die Verkehrsführung auf der Rütger-von-Scheven-Straße entwickelt.

„Wünschenswert wären moderne, den heutigen Anforderungen entsprechende Radwege“, betont Tanja Malchow. „Allein aufgrund der Bäume, die möglichst erhalten bleiben sollen, ist das aber wohl leider nicht umsetzbar.“

Schwerpunkte des Vorschlages, den „ Pro Rad“ favorisiert, ist daher die Einrichtung einer Tempo-30-Zone, eine eindeutige Kennzeichnung der Parktaschen und die Einrichtung eines absoluten Halteverbots vor den Ein- und Ausfahrten, eventuell begleitet von der Aufstellung von Blumenkübeln, damit die Sicht auf die auf der Fahrbahn fahrenden Radler verbessert wird. Bei Umsetzung dieser Forderungen könne aus Sicht von „Pro Rad“ auf separate Flächen für Radfahrer verzichtet werden. Die teilweise noch vorhandenen, aber ohnehin verblassten Mehrzweckstreifen-Markierungen müssten allerdings entfernt werden, betont Tanja Malchow.

Der zweite Vorschlag beinhaltet den Wegfall der Parkplätze auf der stadteinwärts führenden Straßenseite. Um die zu kompensieren, schlägt „Pro Rad“ ein Anwohnerparken auf dem bislang ungenutzten Gelände der Verkehrswacht vor. Dafür müsste allerdings noch eine Zufahrt zur Rütger-von-Scheven-Straße gebaut werden. Mit dem einseitigen Wegfall der Parkplätze wäre dann genügend Platz auf der Rütger-von-Scheven-Straße , um in beiden Fahrtrichtungen Radfahrerschutzstreifen mit einer Breite zwischen 1,25 und 1,50 Meter zu markieren, erklärt die AG.

Unabhängig von den beiden Alternativen möchte „Pro Rad“ zudem zwei Strecken in die Diskussion bringen, auf denen Radfahrer die Rütger-von-Scheven-Straße umfahren könnten, vorausgesetzt sie würden entsprechend attraktiv gestaltet. Eine führt von der Rurbrücke an der Aachener Straße über den Rurdammweg zur Nippesstraße, die andere von der Kreuzung vor dem Gebäude der Kreispolizeibehörde entlang der Nippesstraße, des Holzbendenparks und der Stürtzstraße. Letztere, ist die AG überzeugt, könnte bereits beim Bau der Außenanlagen des neuen Hallenbades berücksichtigt werden.

(ja)
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