Düren: Rodney Moore begeistert in seiner neuen Heimat

Düren: Rodney Moore begeistert in seiner neuen Heimat

Der Jazz hat viele Spielarten. Und der Dürener Jazzclub präsentierte im „Teuterhof“, dem ehemaligen Stadtparkrestaurant mit „A Night of the Classics“ eine eher unterhaltende Variante dieser Musikrichtung. Verpflichtet hatten die Organisatoren um den Jazzclub-Vorsitzenden Rolf Delhougne den US-Sänger und Entertainer Rodney Moore, der sein vielfältiges Talent unter Beweis stellte.

Moore ist ein „Showman“ durch und durch, der sich musikalisch zwischen Swing und Soul, Barjazz und Candel-Light-Dinner-Musik und durch die Zuschauerreihen an Stehtischen bewegte.

Nähe zum Publikum

Für die Zuschauer war es zum Teil ein ganz neues Gefühl, Musik zu erleben, weil der Sänger die Nähe zum Publikum suchte. Sein Versuch, im ersten Stock des „Teuterhofs“ eine Club-Atmosphäre zu schaffen, gelang nur halbwegs. Immer dann entstanden Club-Feeling und eine gewisse Intimität, wenn Rodney Moore Balladen interpretierte oder mit Soul und Rhythm-&-Blues-Stücke die musikalische Seele streifte.

Es war aber auch ein Abend für Freunde der Swing-Musik, die der Neu-Dürener Moore, der seit kurzem in Echtz wohnt, äußerst gekonnt interpretierte. Leider kam die Musik nur vom Band, was die Konzert-Stimmung durchaus trübte. Zwar performte Rodney Moore seine Songs im professionellen Stil, doch wer intensiv zuhören wollte, musste in Kauf nehmen, dass es zeitweise etwas unruhig zuging.

Für die Dürener Kulturlandschaft könnte Rodney Moore, der sein Publikum bereits seit 20 Jahren als Sänger, Schauspieler; Moderator und Produzent unterhält, allerdings durchaus ein Gewinn sein.