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Kreuzau: Ritter Rosts tapferer Kampf ohne Schwert

Kreuzau : Ritter Rosts tapferer Kampf ohne Schwert

Vor mehrfach ausgekauftem Haus brachten Schüler der Jahrgangsstufe 6 des Gymnasiums Kreuzau eine rasante Inszenierung des Musicals „Englisch mit Ritter Rost” auf die Bühne des Forums.

Mit Unterstützung des Chores der Musical-AG trugen sie zehn Einzelszenen vor, in denen sie Songs in verschiedenen musikalischen Spielarten vortrugen.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Ritter Rost, dessen idyllisches Burgleben von einem amerikanischen Filmteam gestört wird.

Wenn so unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, kommt es natürlich zu turbulenten Szenen. So macht das Burgfräulein „Bö” dem Filmstar „Ronny Smart” eindeutige Avancen, was Filmdiva „Grace” nicht hinnehmen will.

In rasanter Szenenfolge geht bis zum großen Finale, in dem „Grace” ihre Rolle wegen Eifersüchteleien schmeißt und Ritter Rost, trotz eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten in seiner Rüstung, ihre Rolle im „Blech-Dance” übernimmt, sodass der Film gerettet ist.

Die schnelle Szenenfolge stellte vor einige Probleme, denn das Bühnenbild musste zwischen den Szenen zum Teil komplett umgebaut werden.

Hierzu erstellte die Lehrerin in Zusammenarbeit mit zwei Schülermüttern einen „Schlachtplan”, der die Bühnenarbeiter einfach in das Stück einbaute.

So unterbrechen diese den Flirt zwischen dem Burgfräulein „Bö” und dem Superstar „Ronny Smart” mit dem lapidaren Kommentar: „Schluss mit der Turtelei!”

Das aufwendige Bühnenbild, die Kostüme und Masken wurden von Kunstkursen des Gymnasiums unter Anleitung von Lehrerin Michaela Sproß hergestellt.

Dass sich soviel Arbeit lohnt, zeigt die Begeisterung und die fast schon professionelle Leistung der mitwirkenden Schüler.

Diese Begeisterung zeigt sich vor allem beim Ritter Rost: Dieser kämpfte so begeistert mit seinem Schwert, dass ihm die Klinge abbrach, aber ganz Profi setzte er seinen Kampf kurzerhand ohne Schwert fort...

Begeistert wurden auch zahlreiche Schüler der Grundschulen Winden und Kreuzau, denn diese waren zu besonderen Aufführungen eingeladen worden, um ihre vielleicht zukünftige Schule einmal näher kennen zu lernen.