Düren: Riesenradrunden für das Café Lichtblick

Düren: Riesenradrunden für das Café Lichtblick

„Das ist eine tolle Aktion. Riesenradfahren, Musik und Luftballons für die Kinder — und das alles für einen guten Zweck“, lobt Marita Wilden aus Düren die Aktion der Schaustellerfamilie Kipp. Da fahren sie, ihr Mann und die drei Enkelkinder doch gerne ein paar Runden mit.

Aus der Zeitung hatten die Dürener von der Aktion erfahren. Und wer es noch nicht wusste, der konnte es hören: Schon in der Ferne drangen den Kirmesbesuchern am Mittwoch ungewöhnliche Klänge ins Ohr. Auf einer „Bühne“ mitten im Europa-Rad hatte sich am Mittag der Trompeter Bruce Kapusta positioniert und stimmte bekannte Melodien zum Mitsingen an.

Anlässlich des 375-jährigen Bestehens der Annakirmes hatte Claudia Kipp sich diese Aktion auf der „Majestät des Kirmesplatzes“ einfallen lassen. „Wir haben die Aktion ‚Helfen mit Vergnügen‘ überschrieben. Die Leute können auf dem Riesenrad Spaß haben und gleichzeitig etwas für einen guten Zweck tun. Der Erlös der ermäßigten Fahrten war zu 100 Prozent für das Café Lichtblick in der Rurstadt bestimmt. „Es ist uns wichtig, Obdachlose zu unterstützen, die die Annakirmes nicht mitfeiern können“, sagt die Schaustellerin.

Und sie hatte prominente Unterstützer: Im Kassenhäuschen hatten Bürgermeister Paul Larue, Ehrenringträgerin Käthe Hofrath und der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel Platz genommen. Sie verkauften sie Riesenradrunden. Der stellvertretende Bürgermeister Hubert Cremer mimte den „Marktschreier“ und animierte die Gäste, sich in die Schlange einzureihen.

Matthias Pickart war schon früh am Start. Der Kreuzauer ist ein großer Bruce Kapusta-Fan und hat sich die besondere Fahrt auf dem Riesenrad nicht entgehen lassen.

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