Kreuzau: „Rheinischer Abend“: Kölner Spitzenkräfte auf der Kreuzauer Bühne

Kreuzau: „Rheinischer Abend“: Kölner Spitzenkräfte auf der Kreuzauer Bühne

Wenn die Kirmesgesellschaft Kreuzau zum „Rheinischen Abend“ in die Festhalle bittet, darf vor dem Hintergrund der nahenden „Fünften Jahreszeit“ eine kräftige Prise Karneval nicht fehlen. Dank guter Freunde kann die Kirmesgesellschaft dabei aus dem Vollen schöpfen.

Seit 2003 sind beim „Rheinischen Abend“ Aktive der Kölner Karnevalsgesellschaft „De Neppeser“ immer dabei. Und mit ihnen Spitzenkräfte des Kölner Karnevals, aus den Reihen der „Neppeser Jecken“ kommen unter anderem Bruno Praß, der Vorsitzende des Stammtisches Kölner Karnevalisten, und sein Vorstandsmitglied Peter Merheim.

„Wenn wir nach Kreuzau kommen, haben wir immer einen Tross unserer Kölner Spitzenkräfte dabei“, verspricht Bruno Praß. Nicht ohne Grund, denn Ende des Monats findet im Maritim Hotel in Köln der große Präsentationsabend statt: „Und in Kreuzau können sich die Auftretenden schon mal warm laufen und testen, wie sie beim Publikum ankommen.“

So hat das Programm des „Rheinischen Abends“ in der Festhalle, zu dem am 16. Oktober um 19.30 Uhr der Startschuss fällt, eine bunte Mischung zu bieten — von den „Pänz vum Ring“, der „Rheinveilchen“-Jugend bis zu den Ratsherren Unkel. Wenn die nach Mitternacht zum „Sturm auf die Theke“ blasen, haben unter anderem der zwölfjährige Redner Stefan Dahm, Reim-Redner Jörg Runge, die Cheerleader des 1. FC Köln und die unverwüstliche Marita Köllner ihre Visitenkarten abgegeben. Auch Knacki Deuser und die „Krageknöpp“ sowie das aus der Eifel stammende Duo „Botz un Bötzje“ haben dann schon ihre Auftritte hinter sich. Für die Musik sorgt das Kölner Orchester Markus Quodt.

„Wir sind und bleiben die Kirmesgesellschaft“, stellt deren Vorsitzender Günter Kirschbaum klar. „Doch sollte man es uns nicht verübeln, wenn wir unsere Freunde aus dem Kölner Karneval einladen.“ Eine Freundschaft, die zufällig begann, als im Jahr 2000 einige Vorstandsmitglieder der Kirmesgesellschaft in der Domstadt Vatertag feierten und sie an ihrem Lieblingslokal vor verschlossenen Türen standen. Genau wie die „Neppeser“. Also tat man sich als „Leidensgenossen“ zusammen.

Karten gibt es am 12. Oktober um 18 Uhr in der Gaststätte „Alte Post“ in Kreuzau sowie unter Telefon 02422/500686 bei Geschäftsführer Reiner Kirschbaum.

(fjs)
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