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Raser flüchtet mit 70 km/h zu viel vor Polizei in Düren

Polizei stoppt Dürener : Raser flüchtet mit 70 km/h zu viel vor Polizei

Bei der ersten Ausfahrt mit dem ProVida-Motorrad im Jahr 2019 stellte die Polizei einen Dürener, der knapp 70 km/h zu schnell unterwegs war. Bei der Überprüfung war das aber nicht das einzige Vergehen des Mannes.

Gegen 16.30 Uhr geriet der Wagen des Mannes in den Fokus des Videomotorrads. Mit 166 km/h, statt der erlaubten 90 km/h, raste er über die B56 in Fahrtrichtung Düren. Als der Wagen unmittelbar vor dem Dürener Ortseingang verkehrsbedingt anhalten musste, sprach der Beamte den Fahrer an und forderte ihn auf, an der nächsten Möglichkeit rechts ran zu fahren.

Das kam dem Raser allerdings gar nicht in den Sinn. Stattdessen beschleunigte er und fuhr, wieder mit stark erhöhter Geschwindigkeit, über die Brändströmstraße, den Heerweg und den Arnoldsweiler Weg in Richtung Arnoldsweiler. Dabei blieb ihm das ProVida-Motorrad immer auf den Fersen.

Auf der K2 kam es zu einem waghalsigen Überholmanöver, als der Autofahrer trotz Gegenverkehr beschleunigte. In Arnoldsweiler sprach der Polizist den Unbelehrbaren an einer Einmündung abermals an und forderte ihn zum Anhalten auf. Unbeeindruckt von den Weisungen des Beamten, fuhr der Wagen weiter Richtung Merzenich. Schließlich fand die Fahrt des Temposünders ihr Ende auf der L257, wo er von hinzugerufenen Kräften gestellt wurde.

Das Ergebnis der Überprüfung brachte noch weitere Delikte zu Tage: Beim Fahrer handelte es sich um einen 32-jährigen Dürener, der mit gestohlenem Nummernschild und einem längst abgemeldeten Mazda unterwegs war. Neben den zahlreichen Verstößen gegen die StVO kann sich der Mann also auch eine Strafanzeige wegen Kennzeichenmissbrauch und Fahren ohne Versicherungsschutz einstellen.

(red/pol)