Düren: Public Viewing: Garefrekes lässt die Fans jubeln

Düren: Public Viewing: Garefrekes lässt die Fans jubeln

Ein kleiner Hauch von Sommermärchen wehte über dem Gelände der „Alten Stadtgärtnerei” an der Valencienner Straße. Die Sonne brannte vom Himmel, die deutschen Fußballerinnen zumindest in der Anfangsphase ihres WM-Auftaktspieles gegen Kanada ein druckvolles Feuerwerk ab.

Und als Garefrekes nach einer Flanke zum Führungstreffer für das Team von Bundestrainerin Sylvia Neid einköpfte, flogen die Arme der Fans in die Höhe, erschallten laut die Torrufe, wurde heftig in die Hände geklatscht. Doch während im ausverkauften Berliner Olympiastadion 73.680 Zuschauer für einen Rekord bei einer Frauen-Weltmeister sorgten, hatten auch auf dem Gelände der „Alten Stadtgärtnerei” nur etwa über 100 Fans zum Rudelgucken eingefunden.

Von der Anzahl der Zuschauer her also viel weniger Fans als auf dem Kaiserplatz bei den WM-2010-Spielen oder der EM 2008 der Herren Fußballer. Doch die Fans an der ehemaligen Stadtgärtnerei fieberten bei den Angriffen von Prinz, Behringer und da Mbabi genauso mit wie bei einem Herren-Kick oder hielten den Atem an, wenn Kanada mal zu einer Torchance kam.

Dass Okoyino da Mbabi eiskalt das 2:0 erzielte, nötigte allen beim Rudelgucken Respekt ab. So groß die Erleichterung über den frühen Führungstreffer war, so groß war die Freude über den knappen 2:1-Auftaktsieg. Am Montag und Dienstag werden die Spiele der Frauen-Fußball-WM auf jeden Fall am Badesee übertragen.

Mehr von Aachener Zeitung