Pro: Protest statt Schule, das muss möglich sein

Pro : Protest statt Schule, das muss möglich sein

Schüler machen sich stark für den Klimaschutz. Sie beziehen klar Position, sie sagen laut ihre Meinung, sie gehen demonstrieren, weil sie sich Sorgen um ihre Zukunft machen.

Das Thema ist ihnen so wichtig, dass sie dafür Grenzen überschreiten. Den Unterricht zu schwänzen verstößt gegen die Schulpflicht. Mit den Konsequenzen müssen die Schüler leben. Nutzen einige die Gelegenheit zum Blaumachen? Sicher. Genauso gibt es aber auch engagierte Schüler, die auf ihr Recht auf Bildung verzichten, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Und genau denen sind die Politiker es schuldig, den Klimaschutz anzupacken.

Jeder einzelne von uns kann sich jetzt über die missachtete Schulpflicht aufregen oder sich an die eigene Nase packen und demonstrieren gehen. Denn selbst der Schüler, der nur zur „Fridays-for-Future“-Demo geht, um Mathe zu schwänzen, ist gerade engagierter als der Otto-Normal-Bürger.

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