Nideggen: „Projektorchester Eifel“ unterstützt Grundschule

Nideggen: „Projektorchester Eifel“ unterstützt Grundschule

Das „Projektorchester Eifel“ ist in den zwei Jahren seines Bestehens zum „musikalischen Botschafter der Eifelregion“ geworden. Leidenschaftliche Musiker und der engagierte Dirigent Christoph Fahle haben attraktive Projekte in Sachen Musik gestemmt. Beim Auftritt des Projektorchesters auf dem Nideggener Herbstmarkt, der eingebettet war in die Feierlichkeiten zur 700-Jahrfeier der Stadt, erlebten die vielen Zuhörer neben klassischer Blasmusik und Titeln aus der Popmusik die Uraufführung der Komposition „Nideggen“.

Diese stammt aus der Feder des Dirigenten und ist eine Programmmusik, die einen Spaziergang durch die Stadt beschreibt. Der Blasmusikabend war ein Benefizkonzert zugunsten der Gemeinschaftsgrundschule „Burgblick“ Nideggen. In ihr werden die Kinder in besonderer Weise musikalisch gefördert. Nun kamen Vertreter des Projektorchesters zur Grundschule Burgblick, um Schulleiterin Beatrix Schröder einen Scheck zu überreichen.

Günter Sengersdorf, Koordinator des Projektorchesters, erläuterte: „Wir dachten, dass es sinnvoll sei, diese Grundschule mit den Einnahmen aus dem Herbstkonzert zu unterstützen, denn hier wird viel für die musikalische Entwicklung der Kinder getan.“

Dies bestätigte die Schulleiterin: „Wir haben 80 Kinder, die trommeln; da müssen schon mal neue Trommeln angeschafft werden. Die Kleinsten bekommen Blockflöten- und Keyboardunterricht, und es gibt die Bläserklasse in Kooperation mit der Musikschule. Ohne ehrenamtliches Engagement und Spenden könnten wir dies alles nicht weiterführen.“

Als nächstes großes Vorhaben des Projektorchesters nannte Micha Rosenkranz, der Vorsitzende des Kreisverbands Düren des Volksmusikerbunds, ein Konzert beim Landesmusikfest in Soers am 1. Mai 2014. Hierfür werden gleich im neuen Jahr die Proben beginnen, teilte Dirigent Christoph Fahle mit.

Er sei glücklich, auf gut 100 Musiker zurückgreifen zu können, die aus 27 Vereinen kommen und die einerseits Können und andererseits eine große Begeisterung mitbringen. „Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu den einzelnen Vereinen; von der professionellen Arbeit bei den Vorbereitungen unserer Projekte profitieren auch die Heimatvereine“, ist Fahle überzeugt.

(ale)
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