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Angriff auf Polizisten in Düren: Private Party endet für drei Männer in der Gewahrsamszelle

Angriff auf Polizisten in Düren : Private Party endet für drei Männer in der Gewahrsamszelle

Was zu Beginn harmlos klang, endete in Düren mit einem größeren Polizeieinsatz. Drei Männer weigerten sich, den Anweisungen der Beamten zu folgen und wurden handgreiflich.

Am späten Sonntagabend hatten sich Anwohnerinnen und Anwohner über eine lautstarke private Party in einem Garten beschwert. Polizeibeamte suchten die Party daraufhin auf und machten die Feiernden darauf aufmerksam, dass sie die Nachbarn mit ihrem Verhalten stören. Dies sahen einige Teilnehmer der Partygesellschaft jedoch nicht ein. Weder wollten sie sich leiser verhalten, noch wollten sie den Beamten ihre Personalien geben.

Stattdessen beleidigten sie die Einsatzkräfte und drohten ihnen mit körperlicher Auseinandersetzung. Die Polizisten forderten daraufhin Verstärkung an, um die Veranstaltung endgültig zu beenden. Doch auch davon ließen sich vor allem drei Dürener im Alter zwischen 22 bis 50 Jahren weiterhin nicht beeindrucken. Sie verweigerten den Zugang zur Wohnung, drohten den Beamten und zeigten keinerlei Einsicht.

Da ihr Verhalten zunehmend aggressiver wurde, wollten sich die Polizistinnen und Polizisten Zugang zur Wohnung verschaffen. Dabei leistete einer der Bewohner so heftigen Widerstand, dass zwei Beamte ihn zu Boden bringen und fixieren mussten. Einer der zwei verbliebenen Widerständler versuchte daraufhin, den zu Boden gebrachten Mann zu befreien. Auch ihn nahmen die Beamten fest und fixierten ihn.

Der verblieben dritte Mann fasste daraufhin ebenfalls den Entschluss, seine Mitstreiter zu befreien und trat einem Polizisten unvermittelt gegen den Brustkorb. Auch er wurde zu Boden gebracht und fixiert.

Obwohl sie bereits am Boden lagen, blieben die Männer weiterhin höchst aggressiv: Sie traten und schlugen auf die Polizistinnen und Polizisten ein und wehrten sich massiv gegen die getroffenen Maßnahmen.

Ein Beamter setzte Reizgas ein, um die drei renitenten Männer unter Kontrolle zu bringen. Für sie endete der Abend trotz aller Gegenwehr in einer Gewahrsamszelle auf der Dürener Wache. Sie werden sich wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und teilweise auch wegen versuchter Gefangenenbefreiung vor Gericht verantworten müssen. Bei der körperlichen Auseinandersetzung wurden fünf Einsatzkräfte leicht verletzt, zwei davon mussten ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden und sind vorübergehend nicht dienstfähig.

(red)