Düren: Powervolleys wollen so heiß spielen wie Berlin es erwartet

Düren : Powervolleys wollen so heiß spielen wie Berlin es erwartet

Zum Auftakt des Doppelspieltages in der deutschen Hauptstadt hat Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren am Freitagabend beim VCO Berlin einen ungefährdeten Sieg eingefahren: Die Rheinländer gewannen bei der Junioren-Nationalmannschaft 3:0 (25:21, 25:7, 25:18).

Nach der über zweiwöchigen Pause benötigten die wegen Verletzungen personell geschwächten Dürener einige Minuten, um zu ihrem Spiel zu finden. Doch dann übernahmen die Gäste das Kommando.

Mittelblocker Davic Meder, zu Beginn des Jahres für den verletzten Kapitän Jaromir Zachrich verpflichtet, bot in seinem ersten Spiel an der Seite von Georg Klein, den ein grippaler Infekt plagte, eine gute Leistung. Mit seinen Aufschlägen sorgte Meder für Druck und über die Mitte punktete er regelmäßig. Besonders im zweiten Abschnitt standen die Hausherren gegen die Dürener auf verlorenem Posten: Die Powervolleys gestatteten zum zweiten Mal in dieser Saison einem Gegner weniger als zehn Punkte in einem Satz.

Und so freute sich Trainer Michael Mücke: „Wir haben mit viel Spaß gespielt und einen guten Einstieg in den Doppelspieltag absolviert.“ Am Samstag ist der Gegner von einem anderen Kaliber: Ab 19.30 Uhr messen sich die Dürener in der Max-Schmeling-Halle mit dem Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys. Deren Trainer Mark Lebedew warnte seine Schützlinge vor den Rheinländern: „Düren ist verdient Tabellendritter. Die werden richtig heiß sein.“ Dürens Michael Mücke versprach: „Wir werden natürlich so spielen, wie es der Berliner Trainer erwartet.“