Düren: Powervolleys: Düren will mit aller Macht in das Halbfinale

Düren: Powervolleys: Düren will mit aller Macht in das Halbfinale

Die SWD Powervolleys Düren besitzen eine Aufschlagmaschine. Mit diesem Gerät können sie Aufschläge jedweder Art simulieren. Maschine ist aber Maschine und Mensch ist Mensch. „Mit der Maschine kannst du nicht die Qualität eines menschlichen Aufschlags simulieren“, sagte Michael Mücke.

Der Trainer des Volleyball-Bundesligisten weiter: „Schlägt ein Mensch auf, weißt du als Annahmespieler doch nicht, wo der Ball hinkommt. Die Streuung ist viel größer, die Zeitspanne, die der Annahmespieler zur Reaktion hat, noch geringer.“

Wenn also Aufschläge auf einem solch konstant hohen Niveau wie die der Aktiven des Deutschen Meisters Berlin Recycling Volleys über das Netz geflogen kommen, dann kann selbst ein gestandener Annahmespezialist wie Dürens Matthias Pompe in Schwierigkeiten geraten, ist eine 0:3-Niederlage auch eine logische Folge der Berliner Überlegenheit in diesem Element. „Wir müssten eigentlich mehr Spiele gegen derartige Kaliber absolvieren, um bei einer solchen Aufschlagwucht mithalten zu können“, sagte Mücke. Nun geht es für ihn aber darum, überhaupt Testspielgegner zu finden, um die dreiwöchige Pause bis zum ersten Play-off-Spiel zu überbrücken. Der erfahrene Coach will in Belgien, den Niederlanden und — wenn es denn sein muss — auch in Frankreich nach starken Gegnern fahnden. Das wird nicht einfach sein, da in den drei Ligen auch noch der Meisterschaftsbetrieb läuft.

Allerdings steht zunächst Krafttraining an. Die Vorbereitung war schon vor der Berlin-Reise auf die Play-offs ausgerichtet. Schließlich will Düren mit aller Kraft daran arbeiten, den Einzug ins Halbfinale um die Meisterschaft zu schaffen.

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