Düren: Polizeiarbeit ohne Hundertschaft nicht gefährdet

Düren: Polizeiarbeit ohne Hundertschaft nicht gefährdet

Wird die Aachener Einsatzhundertschaft der Polizei künftig nicht mehr für die Kreispolizeibehörde Düren zur Verfügung stehen?

„Eine Entscheidung über die Einsatzkontingente der Hundertschaften durch die Landesbehörde steht für alle Polizeibehörden noch aus“, betonte am Mittwoch Melanie Mallmann von der Dürener Kreispolizeibehörde auf Anfrage. „Das lokale Einsatzgeschehen wäre davon aber nicht betroffen. Bei Kontrollen zur Verkehrssicherheit etwa verlassen wir uns auch nicht nur auf Einsatzhundertschaften, sondern arbeiten mit eigenen Kräften.“

Das sei auch in der Vergangenheit schon so gewesen, etwa bei der Annakirmes im letzten Jahr. Mallmann: „Das hat auch ohne Probleme funktioniert.“

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der NRW-Innenminister Ralf Jäger dem Aachener Polizeipräsidium die komplette Hundertschaft zugeteilt hat, um so Schwerpunktkontrollen im Bereich der Einbruchskriminalität und der Grenzüberwachung sicherzustellen. Melanie Mallmann: „Der normale Polizeialltag wird darunter nicht leiden. Für uns hat die Verkehrssicherheit auch weiter einen hohen Stellenwert.“

(bugi)
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