Düren: Plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen

Düren: Plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen

Der plötzliche Herzstillstand kann jeden treffen, jederzeit und überall. Umso wichtiger ist, dass an möglichst vielen Orten sogenannte Defibrillatoren stationiert sind. Kleine Geräte, die praktisch jeden in die Lage versetzen, zu helfen.

Um die Zahl der Standorte weiter zu erhöhen hat der Förderverein der Kardiologie am Krankenhaus Düren jetzt acht weitere Defibrillatoren im Wert von rund 20.000 Euro angeschafft und gespendet. Nutznießer sind in erster Linie Schulen: das Stiftische Gymnasium und das Burgau-Gymnasium in Düren, die Dürener Südschule und das Gymnasium Kreuzau. Weitere Geräte gehen an die Wohnanlage Sophienhof in Niederzier, die Katholische Pfarrgemeinde St. Martinus Dhorn, den Dürener TV und die Firma Stollenwerk in Girbelsrath.

Aber nicht nur das. Obwohl die Defibrillatoren von Jedermann leicht bedient werden können, organisiert der Förderverein an allen Standorten auch Einweisungstermine, bei denen Sportarzt Dr. Hans-Werner Göntgen die Handhabung der Geräte erklären wird. „Und wir werden dafür sorgen, dass der Standort der Defibrillatoren gut ausgeschildert wird”, betont Arnold Stefan Göntgen, Vorsitzender des Fördervereins.

Die kleinen Lebensretter führen den Ersthelfer mit klaren Sprachanweisungen durch jeden einzelnen Schritt der Anwendung, prüfen eigenständig, ob der Herzschlag aus dem Takt geraten ist, und das sogenannte Kammerflimmern mit einem gezielten Stromstoß behoben werden kann. Liegt kein Flimmern vor, fordert das Gerät zur Herz-Lungen-Wiederbelebung auf, gibt auch dabei Tipps hinsichtlich Frequenz und Tiefe.

Der Förderverein plant darüber hinaus im Frühjahr eine öffentliche Veranstaltung, um Interessierten die Handhabung von Defibrillatoren zu erklären.

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