Düren: Pläne für Dürener Stadionkonzept liegen auf Eis

Düren: Pläne für Dürener Stadionkonzept liegen auf Eis

Es ist ziemlich ruhig geworden um das ehrgeizige Stadionkonzept in Düren.

Seit der Vorstellung der Machbarkeitsstudie für das 14-Millionen-Euro-Projekt im vergangenen August ist zwar hinter den Kulissen weiter an Details geplant worden, unter anderem der Blindensport in das multifunktionale Nutzungskonzept mit Olympiastützpunkt, DFB-Eliteschule, Lehrgangs- und Stützpunkttraining integriert worden, doch noch steht in den Sternen, ob sich das Land NRW in den nächsten Jahren wie erhofft zu 80 Prozent an den Baukosten des in mehreren Abschnitten geplanten Vorhabens beteiligt.

Ein bereits für Mitte März anberaumter Gesprächstermin im zuständigen NRW-Innenministerium ist nicht zustande gekommen: „Wir haben den Termin bislang nicht wahrgenommen”, bestätigte Landrat Wolfgang Spelthahn, der sich für das Stadionprojekt auf dem Gelände der traditionsreichen Westkampfbahn mit Nachdruck einsetzt, auf Nachfrage. Dass Vertreter des Kreissportbundes, der Stadt Düren und der Eigentümer mit ihren Plänen bislang noch nicht in Düsseldorf vorstellig geworden sind, habe seinen Grund.

Waren es vor der Landtagswahl sich bereits abzeichnende Veränderungen an der Spitze des zuständigen Referats, wolle man nun auch noch das Ergebnis der Koalitionsgespräche in Düsseldorf abwarten. Erst wenn sich die neue Mannschaft im Ministerium gefunden hat, werde man das Projekt vorantreiben, betont Spelthahn. „Wir haben es nicht für klug gehalten, in letzter Minute auf eine Förderzusage des Ministeriums zu drängen und damit das ganze Projekt zu gefährden.