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Drei Kandidaten treten an: Piraten wollen in Kreuzauer Rat

Drei Kandidaten treten an : Piraten wollen in Kreuzauer Rat

Auch die Piratenpartei kandidiert mit drei Kandidaten bei der Kommunalwahl am 13. September für den Rat der Gemeinde Kreuzau. Theo Herzog, Sprecher der Kreuzauer Piraten, erläutert die Ziele seiner Partei.

„Kreuzau muss für die Zukunft weiterentwickelt werden. Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Schulen und teilweise auch kommunale Einrichtungen in Bezug auf IT-Technologie entwicklungsbedürftig sind. Seit Beginn des Jahres gibt es Bemühungen, die Verkehrssituation zu beruhigen und somit eine Entlastung der Umwelt mit einer bessere Taktung des ÖPNV zu erreichen.

Hier sollten aber nicht die Samstage und Sonntag ausgenommen werden.“ Grundsätzlich wollten die Piraten mehr Bürgerbeteiligung und den Abbau von komplizierten und langwierigen Genehmigungsverfahren. „Der Weg zu einem digitalen Rathaus, in dem der Bürger nicht für alle Anliegen persönlich erscheinen muss, ist ein Ziel, das wir verfolgen. Genau wie Ausbau und Förderung von erneuerbaren Energien.“

Auf die Frage, welche Projekte seine Partei als Erstes umsetzen will, sagt Herzog: „In Zusammenarbeit mit Firmen und den Bürgern muss das Thema Lkw-Verkehr schnell und nachhaltig gelöst werden. Die Digitalisierungsoffensive in den Schulen sollte vorrangig umgesetzt werden. Infrastruktur in Kreuzau ist wichtig, wobei meist die jüngsten Bewohner nur wenig Beachtung finden. Daher wollen wir uns für ausreichend Kita-Plätze und die Schaffung von Freizeitmöglichkeiten in Wohngebieten einsetzen.“ Mit der Schaffung von Lkw-Warteplätzen außerhalb der Wohngebiete, von denen die Fahrer per Funk gerufen werden könnten, soll eine Verkehrsentlastung bringen.“

Eine gleichzeitige Verbesserung des ÖPNV könnte auch den Pkw-Verkehr nachhaltig reduzieren. Herzog: „Teilweise ist auch zu sehen, dass die Busse nur mühsam voran kommen, da durch die Parksituation der zweispurige Verkehr nicht möglich ist. Hier sollte ein schlüssiges Konzept mit Verkehrsexperten erarbeitet werden.“

(red)