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Wallfahrt: Pilger ziehen wieder nach Heimbach

Wallfahrt : Pilger ziehen wieder nach Heimbach

„Himmel + Erde berühren“ – Unter diesem Motto steht die diesjährige Wallfahrtszeit zur Schmerzhaften Muttergottes nach Heimbach.

Traditioneller Höhepunkt der über 550-jährigen Verehrung der Pieta, einem Vesperbild aus dem späten 15. Jahrhundert, ist die Oktav, die immer nach dem Fest Mariä Heimsuchung gefeiert wird.

Nach zweijähriger Pause können die zahlreichen Bruderschaften und Einzelpilger in diesem Jahr – fast – wieder uneingeschränkt nach Heimbach pilgern und dort beim Bild der Schmerzhaften Mutter beten.

Die „heilige Woche“ beginnt in diesem Jahr am Samstag, 2. Juli, um 18 Uhr mit dem Eröffnungsgottesdienst, wegen Bauarbeiten im Kurparkbereich in der Salvatorkirche. Hauptzelebrant ist Dompropst Rolf-Peter Cremer aus Aachen. Zuvor werden die einzelnen Pilgergruppen in einer zentralen Andacht empfangen. Am Sonntag, 3. Juli, werden um 7 Uhr und um 9 Uhr Heilige Messen gefeiert. Denen schließt sich um 11 Uhr das feierliche Pilgerhochamt an. Am Abend findet um 19 Uhr eine kirchenmusikalische Andacht statt.

An den darauffolgenden Wochentagen wird jeweils um 10 Uhr ein Pilgerhochamt gefeiert. Hinzu kommen an den Nachmittagen um 13.15 Uhr Andachten und um 15 Uhr Vespern. Anstatt der Vesper wird am Montag, 4. Juli, um 15 Uhr eine Messe für die Kranken mit Krankensalbung und Aussetzung des Allerheiligsten gefeiert.

Ein weiterer kirchenmusikalischer Höhepunkt findet am Samstag, 9. Juli, statt. Um 19.30 Uhr beginnt in der Salvatorkirche eine Anbetung mit gregorianischem Gesang.

Den Abschluss der diesjährigen Marienwallfahrtsoktav nach Heimbach bilden Heilige Messen am Sonntag, 10. Juli, um 7, 9 und 18 Uhr, sowie das Pilgerhochamt um 11 Uhr und eine Andacht um 15 Uhr.

Alle Gottesdienste stehen allerdings aus personellen Gründen unter einem gewissen Vorbehalt. Möglicherweise muss die eine oder andere Feier ausfallen. Aktuelle Informationen erhält man unter der Telefonnummer 0179/9374094 oder im Internet auf der Seite www.pfarrbuero-heimbach.de unter dem Reiter „heimbachoktav“.

Die Verantwortlichen der Pfarrgemeinde St. Clemens bitten die Gläubigen, während der Gottesdienste einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wenn auch nach den Vorgaben des Bistums Aachen keine Maskenpflicht mehr besteht, für den Gemeindegesang allerdings empfohlen wird, sollte diese Bitte beachtet werden.

(red)