Nideggen: Pferd mit stumpfer Waffe gequält

Nideggen: Pferd mit stumpfer Waffe gequält

Ein unbekannter Täter hat in den Weihnachtstagen ein Pferd in Nideggen mit einer stumpfen Waffe misshandelt. Ein Tierarzt musste am 24. Dezember die Verletzungen im Genitalbereich des Tiers behandeln. Das Pferd musste operiert werden.

Zwischen dem 22. und dem 24. Dezember muss der Täter den Vierbeiner, der auf einer Wiese mit offenem Stall am Ortsrand von Nideggen-Berg weidete, gequält haben. Die Besitzerin des Tieres hatte zwar auch am 23. Dezember nach ihrem Tier geschaut, aber nur Verschmutzungen an den Hufen gesehen.

Am nächsten Tag wollte sie gegen 10 Uhr ihren vierbeinigen Freund säubern. Bei der Wäsche stellte sie dann Spuren von Blut fest.

Die junge Frau alarmierte eine Tierärztin. Diese behandelte die Verletzungen, die dem Pferd mit einem stumpfen Gegenstand beigebracht worden sein müssen, operativ.

Die Besitzerin des Pferdes hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen. Bisher sind der Polizei keine ähnlich gearteten Fälle, bei denen Pferde derart gequält worden sind, im Kreis Düren bekannt.

(red)
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