Düren: Oststraße muss für zehn Monate gesperrt werden

Düren: Oststraße muss für zehn Monate gesperrt werden

Mit Beginn der kommenden Woche müssen sich die Autofahrer im südöstlichen Innenstadtbereich Düren wieder auf massive Einschränkungen auf der viel befahrenen Tangente zwischen B56 und B264/B399 einstellen.

Nach der Weihnachtspause werden die Kanal- und Straßenbauarbeiten im Bereich der dann wieder nur stadteinwärts zu befahrenden Stürtz- und Bonnerstraße fortgesetzt.

Zudem wird ab dem 17. Januar die Oststraße für voraussichtlich zehn Monate komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt. Grund ist auch hier die vollständige Erneuerung der Regen- und Schmutzwasserkänäle, die mitten in der Fahrbahn liegen, so dass eine Vollsperrung unumgänglich ist, erklärt der städtische Baudirektor Alfred Wingels. Zudem müssen rund 80 Prozent der Kanalhausanschlüsse in

Um ein Verkehrschaos wie zu Beginn des umfangreichen Bauprojekts in den vergangenen Herbstferien zu vermeiden, hat die Stadt bereits vor Tagen begonnen, auf der B56 Schilder mit Hinweisen auf die Sperrung aufzustellen. Der überörtliche Verkehr soll den Bereich möglichst weiträumig umfahren - von der Autobahn kommend beispielsweise Eisenbahn- oder Bismarckstraße nutzen. Autofahrer auf dem Weg in die Innenstadt sollen auf Köln- und Zülpicher Straße ausweichen, damit die Anwohner insbesondere im Bereich Chlodwigplatz nicht über Gebühr strapaziert werden.

Neben den Kanalarbeiten wird in beiden Bereichen - Oststraße und Bonner-/Stürtzstraße - auch die Fahrbahndecke komplett erneuert. Die Gesamtkosten gibt Wingels mit rund 2,8 Millionen Euro an. Von den 1,6 Millionen, die allein in Bonner- und Stürtzstraße fließen, stammen 425000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Mit ihnen soll analog zur Tivolistraße lärmmindernder Asphalt aufgebracht werden.

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