Düren: Opposition hält nichts vom „Rasenmäher”

Düren: Opposition hält nichts vom „Rasenmäher”

Gut 27 Millionen Euro Defizit im laufenden Jahr, gut 18 Millionen im kommenden Jahr - das steht unter dem Strich im Entwurf zum Doppelhaushalt 2010/2011, den Kämmerer Harald Sievers am Mittwochabend im Stadtrat einbrachte.

Mit der dramatischen Finanzsituation, die seit 14 Tagen in ihrem ganzen Ausmaß bekannt ist, werden sich nun Politik und Verwaltung in den kommenden Monaten intensiv befassen müssen.

Mindestens elf Millionen Euro müssen perspektivisch eingespart werden, um in einem Haushaltssicherungskonzept für 2014 einen ausgeglichen Etat darstellen zu können. Der Vorstoß der CDU/FDP-Koalition, die beschloss, die Budgets aller Ämter der Stadtverwaltung als Basis für die weiteren Sparbeschlüsse um 5,24 Prozent zu kürzen, stieß auf Unverständnis und Kritik bei der Opposition.

„Wir fordern ein konzeptionelles und differenziertes Herangehen an die Problematik. Die Rasenmäher-Methode ist ein völlig ungeeignetes Instrument, wenn man sinnvoll sparen will”, sagt SPD-Fraktionschef Henner Schmidt.

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