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Garteninsel: Obstbäume für Schloss Burgau

Garteninsel : Obstbäume für Schloss Burgau

Bürgermeister Paul Larue legte letzte Hand an, befestigte mit einem Akkuschrauber fünf Infotafeln, dann war die Garteninsel von Schloss Burgau wieder komplett. Die Schilder erläuterten die jeweiligen Sorten der Bäume, die kürzlich auf der Streuobstwiese im südlichen Teil des Areals gepflanzt wurden.

So stand auf dem ersten Schild „Malus Domestica Jakob Lebel“, was eine Apfelsorte bezeichnet, die speziell in hiesigen Breiten gedeiht.

Obstbaumwart Franz Rüttgers hat dort in den letzten beiden Jahren mit vielen Helfern den auf der brachliegenden Fläche entstandenen Wildwuchs von sich selbst ausgesäten Bäumen und Sträuchern samt Wurzelwerk entfernt. Anschließend wurden hier 20 neue Obstbäume alter, lokaler Sorten gepflanzt.

Der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderervon Schloß Burgau in Düren, Willi Müller erinnerte daran, dass dies nur dank der finanziellen Unterstützung vieler Sponsoren möglich war, zu denen auch zahlreiche Privatleute aus Niederau und Umgebung gehörten, die Baumpatenschaften übernahmen. Die vor der Neupflanzung geernteten Äpfel wurden von den Helfern zu gut 100 Liter Apfelsaft gepresst. Der Erlös aus seinem Verkauf dient der weiteren Pflege von Schloss Burgau.

Rund um den schon früher gestalteten Teil der Garteninsel wurden in letzter Zeit noch einige neue Bänke aufgestellt, und eine so genannte Picknick-Garnitur mit Bänken und einem Tisch rundet die „Möblierung“ der Insel ab.

(kel)