Thum: Oberwaltungsgericht macht Weg frei: Schweinemast kommt

Thum: Oberwaltungsgericht macht Weg frei: Schweinemast kommt

Die Gemeinde Kreuzau stand dem Vorhaben aus planungsrechtlichen Gründen negativ gegenüber. Der Kreis Düren schloss sich der Meinung der Kommune an. Und der niederländische Investor, der zwischen Thum und Berg einen Mastbetrieb mit 1440 Schweinen errichten will, klagte gegen die Ablehnung.

Das Verwaltungsgericht in Aachen sprach nun ein Urteil, schloss sich der Meinung des Kreises Düren nicht an, sondern verpflichtete ihn, den Bauantrag des Investors neu zu bescheiden. Diese Mitteilung machte Siegfried Schmühl, der Leiter des Kreuzauer Bauamtes, in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend.

Der Kreis Düren hat nun den Investor angeschrieben, um weitere erforderliche Unterlagen zu erhalten. Unter anderem muss die Immissionsfrage untersucht werden. Zu verhindern ist der Betrieb, nur wenige hundert Meter von Thum entfernt, nach dem Gerichtsurteil wohl nicht mehr. Nun wird in der Gemeinde Kreuzau diskutiert, ob nicht, ähnlich wie bei Windrädern, Vorrangflächen ausgewiesen werden sollen. Bis zur März-Sitzungsrunde will die Verwaltung den Politikern Diskussionsgrundlagen liefern.

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