Arnoldsweiler: Nur mit wenig Training gegen den Neuling

Arnoldsweiler: Nur mit wenig Training gegen den Neuling

Bereits am Freitag ab 19.30 Uhr treffen im „Spiel der Woche“ in der Kreisliga C 3 die Zweitvertretungen von Viktoria Arnoldsweiler und dem SV Kurdistan aufeinander. Es wird ein Spiel sein, dessen Verlauf schwer einzuschätzen ist, da beide Seiten noch nicht wissen, wo sie leistungsmäßig stehen.

Nach einem Jahr ohne Unterbau gibt es bei Viktoria Arnoldsweiler wieder eine zweite Mannschaft. „Ich habe mich von der Idee begeistern lassen. Wir haben ausreichend Leute gefunden, um das Projekt anzugehen“, sagt Trainer Martin Schober. Das erste Spiel hat er mit seiner Mannschaft 3:0 gegen die Zweitvertretung des SV Huchem-Stammeln gewonnen — eine gelungene Premiere.

Schobers Ziel für die kommende Spielzeit lautet: „Wir wollen als homogene Truppe auftreten. Von der Qualität her gehören wir ins obere Drittel.“ Einen richtigen Favoriten will Schober erst nach dem fünften oder sechsten Spieltag ausmachen, dafür sei die Liga „eine zu große Wundertüte“.

Darunter fällt auch der kommende Gegner, der SV Kurdistan II. Dort hat seit Sommer Ragmi Pajaziti das Traineramt inne. Der erfahrene Pajaziti, der seit 2002 Trainer ist und zuletzt siebeneinhalb Jahre beim FC Düren-Niederau im Juniorenbereich tätig war, übernimmt eine Mannschaft, die er kaum kennt.

Noch keine Stammelf

Er sagt: „Die Vorbereitung war katastrophal. Durch Urlaube haben wir nur dreimal trainiert. Ich habe also natürlich noch keine Stammelf.“ Daher fällt es auch ihm schwer zu sagen, wo die Reise hingeht. Er sagt aber auch, dass es in die obere Region gehen soll: „Platz drei bis vier wäre gut, aber eine genaue Zielvorgabe oder Prognose abzugeben, ist zu schwer. In fünf bis sechs Spielen weiß ich mehr.“

Da sein Team am ersten Spieltag spielfrei hatte, ist die Partie am Freitag für Pajaziti der erste Gradmesser. Und er ist gespannt, wie gut seine Spieler diese erste Aufgabe absolvieren.

Viktorias Coach Schober ist nicht minder gespannt auf den Gegner: „Kurdistan hat am ersten Spieltag nicht gespielt. Ich lass es einfach auf mich zukommen, aber grundsätzlich wollen wir jedes Heimspiel erfolgreich gestalten.“