Düren: Notgruppen in Kitas, beurlaubte Mitarbeiter

Düren: Notgruppen in Kitas, beurlaubte Mitarbeiter

Die Gewerkschaften fordern bundesweit für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst eine höhere Eingruppierung und damit im Durchschnitt eine Gehaltserhöhung um zehn Prozent. Auch in Düren wurde am Mittwoch gestreikt, um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

In der Rurstadt blieben drei Kitas geschlossen, vier hatten regulär geöffnet, in drei weiteren wurden Notgruppen eingerichtet. Auch in den Rurtalwerkstätten - mit 1200 Beschäftigten an sechs Standorten einer der größten Arbeitgeber im Kreis Düren - legten Mitarbeiter die Arbeit nieder.

Nach Angaben von Carsten Funke, Mitglied der Geschäftsleitung, waren Betroffene und Angehörige sowie Wohngruppen und Fahrdienste rechtzeitig informiert worden.. Etwa 100 betreute Mitarbeiter mussten für den Mittwoch beurlaubt werden.

(smb)
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