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Nach 46 Jahren: Aus für Weihnachtsbasar in Nörvenich

Nach 46 Jahren : Aus für Weihnachtsbasar in Nörvenich

Eine Tradition weniger im Nörvenicher Veranstaltungskalender. Aus personellen Gründen gibt es schon in diesem Jahr keinen Basar mehr in der Vorweihnachtszeit. Die Entscheidung fiel der Gruppe nicht leicht.

Wenn die Frauen der Caritas-Frauengruppe Nörvenich-Oberbolheim in diesen Tagen zusammensitzen, schauen sie mit einem lachenden und weinenden Auge auf den Sonntag. Der bevorstehende 1. Advent war für sie ein besonderer Tag. Seit fast einem halben Jahrhundert fand an diesem Termin ihr Weihnachtsbasar statt. Doch jetzt ist Schluss damit.

Schweren Herzens haben sich die Frauen dazu entschlossen, keinen Basar mehr durchzuführen. „Wir sind personell nicht mehr in der Lage, dieses Event zu stemmen“, erklärte Barbara Krämer von der Caritas-Gruppe. Seit weit über 40 Jahren war die Veranstaltung fester Bestandteil jeweils am 1. Adventssonntag.

Die Anfänge

Begonnen haben die 20 Frauen mit dem Verkauf von selbst hergestellten Artikeln, am ersten autofreien Sonntag im Jahr 1973 im ehemaligen Barrensteinhaus im Ortskern von Nörvenich. Von dort aus zog es den Basar drei Jahre später in die Grundschule, danach in die Hauptschule. Seit 1986 war als Veranstaltungsort die Neffeltalhalle gesetzt. Seit 20 Jahren bereicherten dann auch private Aussteller die Basare.

Der Erlös der Basare war immer für die Seniorenarbeit bestimmt. Dazu wurden auch diverse Projekte wie bunte Nachmittage oder Spenden an Messdiener, Malteser oder die Lebenshilfe unterstützt.

Heute sei es an der Zeit, Dankeschön zu sagen an alle Helfer und Besucher, an Freunde und Gönner sowie alle, die das Team des Basares in jeglicher Weise unterstützt haben, so die Frauen. Neben Barbara Krämer sind es Ilse Küpper, Anni Funk, Luise Keller und Anita Sauerborn. Besonders froh sind die Damen darauf, dass sie jahrelang die jeweiligen Räumlichkeiten kostenlos nutzen durften. Hier gelte ein Dank besonders der Gemeindeverwaltung.