Nörvenich: Nörvenich: Gebühren steigen nicht, dafür aber die Hundesteuer

Nörvenich: Nörvenich: Gebühren steigen nicht, dafür aber die Hundesteuer

Eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Nörvenich aus der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Umweltausschusses am Donnerstagabend: Die von der Kommune erhobenen Gebühren bleiben in diesem Jahr auf dem Niveau wie bisher, in Teilbereichen gibt es sogar eine geringfügige Entlastung. Hundebesitzer müssen aber tiefer in die Tasche greifen. Die Steuersätze werden erhöht.

Waren für einen „normalen“ Hund bisher 66 Euro im Jahr zu entrichten, so sind es nun 84 Euro. Zwei Vierbeiner schlagen mit 108 Euro je Tier zu Buche, bei Dreien oder mehr sind es 132 Euro je Hund. Für einen Kampfhund muss der Besitzer 564 Euro statt bisher 462 Euro einrichten, bei zwei oder mehr Kampfhunden steigt die Gebühr von 660 auf 792 Euro pro Tier. Die Erhöhungen bringen insgesamt rund 27 000 Euro mehr in die Gemeindekasse.

Aufatmen können die Grundstücksbesitzer in der Gemeinde Nörvenich in Sachen Abwassergebühren: Die Sätze betragen — wie bisher — 3,70 Euro je Kubikmeter Schmutzwasser und 0,68 Euro pro Kubikmeter Niederschlagswasser. Nach der aktuellen Kalkulationen hätte die Sätze eigentlich auf 3,94 und 0,71 Euro erhöht werden müssen. Da aber noch Mittel im Sonderposten für den Gebührenausgleich vorhanden sind, verzichtet die Gemeinde auf die Erhöhungen.

Müllgebühren sinken

Leicht gesenkt werden die Gebühren die Müllbeseitigung. Für eine 60-Liter-Tonne nimmt die Gemeinde 93,60 Euro im Jahr — 36 Cent weniger als bisher. Bei einem 120-Liter-Behälter sind es 133,44 Euro (7,32 Euro weniger) und bei einer 240-Liter-Tonne 253,92 (27,24 Euro weniger). Die Gebühr für die maschinelle Straßenreinigung wird von 1,68 auf 1,56 Euro pro Meter Grundstücksfront gesenkt, die Handreinigung wird etwas teurer: 9 Euro statt bisher 8,52 Euro.

(de)