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„D’r Zoch“ in Embken: Karnevalistisches Zeichen gegen den Krieg

„D’r Zoch“ in Embken : Karnevalistisches Zeichen gegen den Krieg

Dem tristen Himmel setzen die Embkener Farbe und Kamelle entgegen - und das Regenborgendreigestirn stattet ihnen einen Besuch ab.

„Bunter, lauter und schöner“ sollte es auch in Embken wieder werden, das nun nach pandemiebedingter Pause wieder in den Straßenkarneval einstieg.

Zwar wollte das Wetter nicht richtig mitspielen und hüllte den Himmel über dem Zug in ein trübes Grau, jedoch verdarb es weder den rund 350 Zugteilnehmern noch den zahlreich erschienenen Zuschauern die Laune am jecken Spektakel. Zum Zug versammelten sich viele Gruppen, nicht nur aus Embken: Aus Vlatten, Ginnick und Wollersheim kamen Gäste, die den Zug schließlich auf eine beachtliche Größe von 17 Wagen aufrundeten.

 So kann man auch Politisches mit dem Karneval verbinden.
So kann man auch Politisches mit dem Karneval verbinden. Foto: Ben Müller

Die Kostüme waren dabei ebenso vielfältig wie die Gruppen selbst. Neben dem traditionellen Rot-Weiß des „Regenbogen-Dreigestirns“ aus Golzheim, das dieses Jahr zu Gast war, gab es das Rot-Blau-Weiß des „Star-spangled Banner“ der USA, oder ein strahlendes Marmor-Weiß der Tempel der antiken Römer, die ebenfalls ihre Abgesandten nach Embken schickten. Doch das ist nur eine kleine Auswahl eines bunten Zuges, der mit viel Laune Kamellen in die Menge warf.

Und bei der „After-Zoch-Party“ durften alle Beteiligten ihren gelungenen Umzug ausklingen lassen.

(mio)