Investor gibt den umstrittenen Standort für Wohnmobilhafen in Rath auf

Bauausschuss-Sondersitzung : Kein Wohnmobilhafen in Rath

Der potenzielle Investor gibt den umstrittenen Standort wegen der politischen Entwicklungen in Nideggen auf.

Im Nideggener Stadtteil Rath wird es keinen Wohnmobilhafen geben. Das teilt Bürgermeister Marco Schmunkamp (parteilos) mit. Nach der Bürgerinformationsveranstaltung in der vergangenen Woche habe es einen intensiven Austausch zwischen dem Investor und dem Bürgermeister über die weitere Vorgehensweise im Projekt gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Schon in diesem Gespräch habe der Antragsteller die weitere Bearbeitung der Gutachten zunächst gestoppt. Die von den Bürgern vorgetragenen Bedenken seien Anlass genug, zu überlegen, ob das Verfahren fortgesetzt werden sollte. Bemerkenswert für den Bürgermeister sei gewesen, dass der Vorhabenträger „sich trotz der oft sehr unsachlichen und persönlichen Anfeindungen auch gegen seine Person“ weiter konstruktiv eingebracht habe.

Das offizielle Verfahren wird infolge eines solchen Rückzugs grundsätzlich nicht beendet, jedoch haben bereits mehrere Fraktionen ihre negative Beschlussfassung öffentlich verkündet, so dass der Bürgermeister für eine kurzfristig am Freitag, 2. August, 19 Uhr, einberufene Bauausschusssitzung die Beendigung des Verfahrens vorschlägt, damit sich alle Beteiligten den Aufwand einer weiteren Stellungnahme sparen können.

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