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Beschädigte Straßen: Gewitterregen wird zur Herausforderung für den Straßenbau

Beschädigte Straßen : Gewitterregen wird zur Herausforderung für den Straßenbau

Die Landstraße zwischen Nideggen und Brück wurde beim Hochwasser zur Baustelle. Die Fertigstellung verzögert sich: wegen Gewitterschauern.

Die starken Regenfälle und Fluten im Juli vergangenen Jahres haben etliche Straßen beschädigt. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW ist immer noch mit der Abarbeitung der vielen Baustellen beschäftigt. Eine eigentlich gar nicht so bemerkenswerte Baustelle an der Landstraße 11 zwischen Nideggen und dem im Rurtal liegenden Stadtteil Brück beschäftigt die Straßenbauer nun aber schon viel länger als eigentlich geplant. Grund dafür ist erneut das Wasser.

Fangen wir vorne an: Im Juli 2021 wurde der Einlaufbereich des Gewässerdurchlasses, der das Wasser unter der Fahrbahn der L11 ins Tal führt, stark beschädigt, die Böschung der Fahrbahn wurde ausgespült. Also musste der Landesbetrieb Böschung, den Durchlass unter der Straße, den Einlaufbereich und die Fahrbahn sanieren.

Doch mitten in den Arbeiten kam schon wieder das Wasser. „Im Mai 2022 wurde die Fahrbahn bei einem Gewitter erneut überflutet und diesmal die Böschung auf der gegenüberliegenden Seite stark beschädigt“, erklärt der Sprecher des Landesbetriebs. Unterhalb des vorhandenen Durchlasses, der bereits erneuert wurde, ist nun also ein zweiter Durchlass eingebaut worden. „Und die Fahrbahn wurde natürlich anschließend wieder instand gesetzt“, sagt Thorsten Gaber weiter.

Die Arbeiten waren noch nicht abgeschlossen, da wurde die zerstörerische Kraft des Wassers am 30. Juni bei einem Gewitter erneut deutlich: Das noch nicht fertiggestellte Pflaster wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. „Diese Schäden werden ab Ende Juli beseitigt, da die benötigten Baumaterialien neu bestellt und erst noch geliefert werden müssen“, erklärt der Landesbetrieb. Straßen.NRW und Autofahrer, die regelmäßig auf der Strecke unterwegs sind, hoffen, dass dann Ruhe einkehrt – und der Streckenabschnitt damit erstmal für künftig Regenfälle gewappnet ist. Die Kosten für die Baumaßnahme werden auf 150.000 bis 200.000 Euro geschätzt.

(smb)