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Bistro International: Ein Treffpunkt der Kulturen und Generationen

Bistro International : Ein Treffpunkt der Kulturen und Generationen

Das Bistro International in Nideggen ist nach dreijähriger Bauzeit nun fertig.

Lange hat es gedauert, bis das Bistro International in Nideggen fertig war. Doch nach sieben Jahren Planung und einer dreijährigen Bauzeit standen nun alle Akteure von Bezirksregierung, Kreis und Kommunen zusammen mit den Schützen der Nideggener Bruderschaft St. Sebastianus im vollendeten Bau und feierten heute die Eröffnung eines Ortes, der besonders für Dialog und ein gutes Miteinander stehen soll.

Dafür haben die Schützen auch lange geschuftet: Am Ende sind es mehr als 6500 Stunden ehrenamtlicher handwerklicher Arbeit, die die Brüder in das Projekt gesteckt haben. In diesen haben sie im Schatten der Burg und der Kirche die alte Leichenhalle, die nicht mehr genutzt wurde, von einem kalten Raum in einen Ort umgewandelt, der nun mit Leben gefüllt werden soll. Mitinitiator des Projektes ist das Förderprogramm „Leader Eifel“, welches ein von der Europäischen Union finanziertes Projekt ist, das zusammen mit den Bürgern die Entwicklung ländlicher Räume gestalten soll.

Man möchte speziell mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Integrationszentrum des Kreises Düren die Willkommenskultur für Flüchtlinge weiter ausbauen und Begegnungsmöglichkeiten schaffen.

Diese Initiative lobte auch Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner Rede zur Eröffnung ausdrücklich und unterstrich die Wichtigkeit solcher Projekte für den Zusammenhalt der Gesellschaft, besonders auf dem Land. Auch Pfarrer Kurt-Josef Wecker lobte beim Einweihungsgottesdienst das Projekt als einen Ort für Menschen, „die zwar nicht eine Sprache sprechen mögen, aber denselben Geist teilen“.

Nach der Eröffnungsfeier durften die Gäste bei Getränken und Wurst auch den kulinarischen Teil des Bistros einweihen. Damit ist nun ein weiterer Stein im großen Projekt Integration gelegt.

(bem)