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Nideggen: Nideggen: Weiter unklar, ob ein Sportplatz her muss

Nideggen : Nideggen: Weiter unklar, ob ein Sportplatz her muss

Das Thema Sportplatz für Nideggen ist im Stadtrat ein Dauerbrenner. Seit zehn Jahren, so hieß es in der jüngsten Stadtratssitzung, tritt man auf der Stelle.

Jetzt wollen Rat und Verwaltung das Ergebnis der Gespräche mit den Vereinen abwarten und erst dann entscheiden, ob und wie der Sportplatz in Rath ertüchtigt werden kann oder ob ein neuer Platz her muss.

Das Thema auf den Tisch brachte ein Antrag von Gudrun Zentis (Grüne). „Der Antrag zielt darauf ab, endlich einen weiteren Platz für den Schulsport und die SG Mausauel bereitzustellen”, sagte Zentis.

Sie sagte, dass sie nicht unbedingt einen neuen Platz anstrebt. „Wir sollten den Antrag so umsetzen wie wir es uns leisten können”. Dass weiterer Bedarf besteht, unterstrich auch Wolf-Dieter Kess (SPD).

Seine Fraktionskollegen Jochen Erler und Eduard Müllejans forderten zum wiederholten Male, dass der Stadtsportverband alle Vereine an einen Tisch holt.

„Die Vereine sind im Gespräch”, informierte Sportausschuss-Vorsitzender Walter Obladen (CDU). In diese Gespräche müsse auch der Schulsport einbezogen werden, regte Gudrun Zentis an.

Bürgermeister Willi Hönscheid überraschte die Ratsmitglieder mit der Feststellung, dass „kaum eine Kommune so viele Sportplätze hat wie die Stadt Nideggen”.

Seiner Meinung nach sollte der Platz in „Rath so hergerichtet werden, dass er morgens für den Schulsport und nachmittags und abends den Vereinen zur Verfügung steht. „Der Zustand des Platzes in Rath ist nicht schlechter als der anderer Anlagen”, stellte Hönscheid fest.

So wurde die Entscheidung einmal mehr zurück gestellt. Erst wenn sich die Vereine geäußert haben soll entschieden werden, was mit dem Sportplatz und den rund 190.000 Euro wird, die sich noch in der Sportpauschale befinden.