Düren: Neues Lichtkonzept kostet die Stadt 52.000 Euro

Düren: Neues Lichtkonzept kostet die Stadt 52.000 Euro

Im Rahmen des Masterplan-Prozesses soll mit Unterstützung eines Lichtdesigners auch ein neues Lichtkonzept für die Innenstadt erarbeitet und in den kommenden sieben bis zehn Jahren umgesetzt werden.

52.000 Euro sollen für die Erarbeitung in den kommenden drei Jahren vom Dürener Service Betrieb, der die Straßenbeleuchtung Anfang 2012 von den Stadtwerken übernommen hat, bereitgestellt werden.

Zum einen soll sich das Lichtkonzept an den allgemeinen Grundsätzen für die Beleuchtung von Straßen und Plätzen orientieren. Die Sicherheit im öffentlichen Raum, die Begrenzung des Energieverbrauchs und der Unterhaltungskosten, die Reduzierung vermeidbarer Lichtemissionen und die Berücksichtigung der Anwohnerinteressen sind dabei wichtige Aspekte.

Die nächtliche Beleuchtung soll aber auch die Orientierung erleichtern, die Identität der Stadt im allgemeinen Dunkel der Nacht besser lesbar machen, ihre Baugeschichte und ihre Lage verdeutlichen, heißt es in einer mit Masterplaner Dr. Harald Heinz erarbeiteten Vorlage, die mit dem Masterplan am kommenden Mittwoch, 12. November, im Stadtrat verabschiedet werden soll.

Einprägsame Elemente des Stadtgrundrisses wie der frühere Verlauf der Stadtmauer sollen ebenso Teil des Lichtkonzepts werden wie Einzelobjekte, darunter das Rathaus und der Turm der Annakirche. Besondere Plätze wie Markt und Kaiserplatz sowie Parkanlagen sollen miteinbezogen werden. Gleiches gilt für private Bauwerke, die das Stadtbild prägen. Ziel ist es, das subjektive Sicherheitsgefühl ebenso zu erhöhen wie die gefühlte Wohnumfeldqualität. Licht im Stadtraum entfalte auch soziale Funktionen, heißt es, und verbessere generell die Lebensqualität.

(ja)
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