Düren: Neuer Saal am „Komm“: Es bleibt bei der Variante mit 200 Plätzen

Düren: Neuer Saal am „Komm“: Es bleibt bei der Variante mit 200 Plätzen

Die Argumente waren hinlänglich ausgetauscht, eine weitere Diskussion fand nicht statt: Mit den Stimmen der „Ampel“-Koalition hat der Stadtrat am Donnerstagabend den Neubau eines Theatersaals am „Komm“-Zentrum für maximal 200 Personen beschlossen.

Damit sprach sich die Koalition endgültig gegen den von der CDU geforderten Neubau an historischer Stelle auf dem Hoeschplatz aus. Und auch die Forderung des städtischen Kulturamtsleiters Dieter Powitz, nur eine neue Spielstätte mit bis zu 350 Plätzen sei wirtschaftlich wie kulturpolitisch sinnvoll, fand kein Gehör.

Verena Schloemer (Grüne), die den Standort „Komm“-Zentrum innerhalb der „Ampel“ durchgesetzt hatte, ist zuversichtlich, dass die tektonische Störung, die das Areal zwischen „Komm“-Zentrum und historischer Stadtmauer tangiert, das Bauprojekt nicht behindern werde.

CDU-Fraktionschef Stefan Weschke sieht das weitaus weniger optimistisch und befürchtet deutlich höhere Baukosten an dieser Stelle, die aus CDU-Sicht ohnehin nicht erste Wahl gewesen ist.

(ja)